Leben unter Weinreben

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Das Cover zeigt nur dunkles Weinlaub und die blau-weiße Schrift "DAS GUTE LEBEN".
Anni hat 35 Jahre beim Versandhaus "Quelle" gearbeitet und lebte dafür. Ihre Jugend verlebte sie mit ihrer Mutter als Deutschstämmige in Rumänien. Aber sie ertrug die Armut und die Angst in dem soziaistischen Staat nicht. Als sie ungewollt schwanger wird, beschließt sie, das Land zu verlassen. Ihr älterer Bruder lebt schon länger in Nürnberg und sie beschließt, zuerst bei ihm zu bleiben, bis sie eine eigene Wohnung findet. Aber ohne Arbeit und schwanger ist das kaum möglich. Die übrige Verwandtschaft in Deutschland hat auch keinen Platz für sie.
Zu ihrer Tochter Helene hat sie später nicht das beste Verhältnis, sie haben beide nicht gelernt, Gefühle zu zeigen oder überhaupt miteinander zu sprechen.
Die Enkelin Christina wächst mit den gleichen Problemen erst bei der Mutter und später bei der Oma auf.
Nach Annis Tod muss Christina sich um das ererbte Häuschen kümmern, was ihr unerwartet schwer fällt.
Die Handlungen springen zwischen den erzählenden Personen und unterschiedlichen Zeiten hin und her, was mitunter etwas gewöhnungsbedürftig ist.