Mütter-Töchter-Geschichte über vier Generationen

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lesemaus9 Avatar

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Nadine Schneiders Roman „Das gute Leben“ erzählt von vier Frauen einer Familie, von der Urgroßmutter bis zum Enkelin. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Christina, die nach dem Tod ihrer Großmutter Anni deren Haus erbt. Anni kam Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland, wo sie ganz allein ihre Tochter und Enkelin aufzieht.

Die Erzählung bewegt sich zwischen Deutschland und Rumänien, zwischen Vergangenheit und Gegenwart und beleuchtet Fragen von Herkunft, Zugehörigkeit, Heimweh, Erinnerung, Abschied, Loslassen und dem „guten Leben“ selbst.

Der Roman zeichnet sich sprachlich durch einen ruhigen Erzählstil aus. Die Autorin beschreibt die Lebensgeschichte der vier Frauen sensibel und fein verwoben, wodurch die emotionalen Verbindungen und Brüche zwischen den Generationen sehr gut spürbar werden.

Ein bewegender, Generationen-Roman, der vielschichtige Themen aufgreift. Mir hat er sehr gut gefallen und ich kann ihn empfehlen. Er eignet sich für alle, die feinsinnige und emotionale Familiengeschichten schätzen.