Mütter-und-Töchter-Geschichte mit guten Ansätzen
Nadine Schneider schildert in "Das gute Leben" vorrangig das Leben der kürzlich verstorbenen Anni aus Sicht ihrer Enkelin. Diese ist bei der Großmutter aufgewachsen, nachdem ihrer Mutter in die USA ausgewandert ist. Nun ist sie ins Haus der Großmutter zurück gekehrt, das sie geerbt hat um dieses auszuräumen und zu verkaufen. Dabei wird in Rückblicken Annis Lebensgeschichte erzählt, die in jungen Jahren als Rumäniendeutsche schwanger zu ihrem Bruder nach Nürnberg kam und dort zu Wirtschaftswunderzeiten ihr Leben aufgebaut und ihre Tochter alleine groß gezogen hat. Nebenbei wird auch das Schicksal von Annis Mutter sowie ihrer Tochter und Enkelin beleuchtet, so dass vier Frauen als Mütter und Töchter im Mittelpunkt stehen.
Der Roman hat einige gute Ansätze und auch der geschichtliche Kontext hat mich angesprochen. Häufig kratzt die Geschichte aber nur an der Oberfläche und es fällt schwer, sich komplett in die Protagonistinnen hinein zu versetzen. Insgesamt hat das Buch daher nicht komplett meinen Geschmack getroffen und ist aus meiner Sicht nur Durchschnitt.
Der Roman hat einige gute Ansätze und auch der geschichtliche Kontext hat mich angesprochen. Häufig kratzt die Geschichte aber nur an der Oberfläche und es fällt schwer, sich komplett in die Protagonistinnen hinein zu versetzen. Insgesamt hat das Buch daher nicht komplett meinen Geschmack getroffen und ist aus meiner Sicht nur Durchschnitt.