Was genau macht ein gutes Leben aus?
Eine Erbschaft bringt die Protagonistin Christina auf den Weg in die Vergangenheit. Sie wuchs bei ihrer Großmutter Anni auf. Anni stammt aus Siebenbürgen. Nach dem Krieg waren Deutsche in Rumänien nicht mehr gern gesehen und als Anni feststellt, dass sie schwanger ist, flüchtet sie nach Deutschland. Sie arbeitet beim Quelle-Versand, wird alleinerziehende Mutter ihrer Tochter Helene, bleibt ansonsten allein und verschlossen. Auch ihre Tochter wird früh schwanger und Anni kümmert sich auch um die Enkelin. Nun ist Anni gestorben und Christina blickt einerseits auf das Leben der Großmutter zurück und denkt andererseits auch über sich selbst nach. Am Ende erkennt sie, was sie ihrer Großmutter alles zu verdanken hat.
Die Erzählung spannt einen Bogen von Rumänien nach Deutschland, wechselt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und behandelt Themen wie Abschied, Fremdsein, Zugehörigkeit, Herkunft, Entbehrungen. Es gibt immer wieder Perspektivwechsel und die Erzählstränge greifen immer wieder ineinander, das hat mir sehr gut gefallen. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibungen des Quelle-Versandhauses!
Die abgehackte Sprache, die manchmal recht hart wirkte, ungeschliffen irgendwie, passte für mich sehr gut zur Geschichte
Die Erzählung spannt einen Bogen von Rumänien nach Deutschland, wechselt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und behandelt Themen wie Abschied, Fremdsein, Zugehörigkeit, Herkunft, Entbehrungen. Es gibt immer wieder Perspektivwechsel und die Erzählstränge greifen immer wieder ineinander, das hat mir sehr gut gefallen. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibungen des Quelle-Versandhauses!
Die abgehackte Sprache, die manchmal recht hart wirkte, ungeschliffen irgendwie, passte für mich sehr gut zur Geschichte