Wo wir herkamen, wo wir sind
Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Nadine Schneider bisher nicht, das Titelbild mit den Blättern in verschiedenen Blautönen hat mir gut gefallen.
Ich kam schwer in das 304 Seiten umfassende Buch rein. Einmal sind da die Wechsel in der Erzählansicht, man merkt erst im Laufe des jeweiligen Kapitels, mangels Überschrift, wer gerade berichtet, Christina in der Ich-Form oder ihre Großmutter Anni, dann aber in der 3. Person. Christinas Mutter, Annis Tochter Helene kommt immer nur am Rande vor, nicht als Hauptfigur, als sei sie nicht wichtig. Anni fand die Tochter wohl ungelegen, Helene fand ihre eigene Tochter Christina auch unpassend, deshalb hat sie sich nach Amerika abgesetzt und Christina bei Oma Anni gelassen. Dann sind es die endlos langen Sätze, in denen direkte und indirekte Rede und Gedanken einfach ineinander übergehen, Gesprochenes, direkter Austausch mit Erzähltem und Gedachtem gemischt und teilweise noch mehrmals wiederholt in verschiedenen Ausführungen. Das fand ich sehr anstrengend zu lesen und auch nach 1/4 des Buches war ich noch nicht angekommen. Man liest über das Leben der Urgroßmutter in Rumänien, Annis Leben zwischen zwei Ländern, Rumänien und Deutschland, das Leben als Mutter und Arbeiterin bei „der Quelle“, Christinas Erbe von Annis Haus in Nürnberg, Helene wieder nur als Randfigur. Man spürt die Verbindung zwischen Anni und ihrer Enkelin, so wie man die Verbindung zwischen Anni und Helene sowie Helene und Christina vermisst.
Das Buch konnte mich nicht begeistern oder überzeugen, den Schreibstil fand ich anstrengend, der Inhalt war das einfache Leben von Anni, die es so mag, wie es ist, es zwar besser hatte als ihre Mutter, aber sich zu viele Gedanken über zu viele Dinge machte. 2,5 bis 3 Sterne, mehr ist diesmal nicht drin.
Ich kannte die Autorin Nadine Schneider bisher nicht, das Titelbild mit den Blättern in verschiedenen Blautönen hat mir gut gefallen.
Ich kam schwer in das 304 Seiten umfassende Buch rein. Einmal sind da die Wechsel in der Erzählansicht, man merkt erst im Laufe des jeweiligen Kapitels, mangels Überschrift, wer gerade berichtet, Christina in der Ich-Form oder ihre Großmutter Anni, dann aber in der 3. Person. Christinas Mutter, Annis Tochter Helene kommt immer nur am Rande vor, nicht als Hauptfigur, als sei sie nicht wichtig. Anni fand die Tochter wohl ungelegen, Helene fand ihre eigene Tochter Christina auch unpassend, deshalb hat sie sich nach Amerika abgesetzt und Christina bei Oma Anni gelassen. Dann sind es die endlos langen Sätze, in denen direkte und indirekte Rede und Gedanken einfach ineinander übergehen, Gesprochenes, direkter Austausch mit Erzähltem und Gedachtem gemischt und teilweise noch mehrmals wiederholt in verschiedenen Ausführungen. Das fand ich sehr anstrengend zu lesen und auch nach 1/4 des Buches war ich noch nicht angekommen. Man liest über das Leben der Urgroßmutter in Rumänien, Annis Leben zwischen zwei Ländern, Rumänien und Deutschland, das Leben als Mutter und Arbeiterin bei „der Quelle“, Christinas Erbe von Annis Haus in Nürnberg, Helene wieder nur als Randfigur. Man spürt die Verbindung zwischen Anni und ihrer Enkelin, so wie man die Verbindung zwischen Anni und Helene sowie Helene und Christina vermisst.
Das Buch konnte mich nicht begeistern oder überzeugen, den Schreibstil fand ich anstrengend, der Inhalt war das einfache Leben von Anni, die es so mag, wie es ist, es zwar besser hatte als ihre Mutter, aber sich zu viele Gedanken über zu viele Dinge machte. 2,5 bis 3 Sterne, mehr ist diesmal nicht drin.