Zu wenig Handlung, zu viele Sprünge
Mich hat interessiert, wie die Familiendynamik dargestellt wird. Denn auch ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der offene Kommunikation keine große Rolle spielte. Ich muss sagen, ich fand es ganz gut dargestellt, wie das Familienleben in so einem „Zustand“ abläuft und wie viel dabei eigentlich auf der Strecke bleibt. Es ist schon realistisch dargestellt, wie das Leben in einer Familie stattfindet, die zwar miteinander spricht, aber nicht wirklich miteinander redet. Aber das macht nun eben noch keine gute Geschichte und lässt alles recht zäh und distanziert erscheinen, ohne wirkliche Highlights.
Ich selbst komme aus Franken, lebe in Nürnberg und konnte die reichlichen Stellen, in denen es über die Quelle ging, gut nachvollziehen, da das wirklich für viele Angestellte eine eigene Identität war. Aber nur das an manchen Stellen zu erwähnen, macht auch noch keine mitreißende Geschichte.
Genauso distanziert wie die Protagonisten miteinander umgehen, bleiben auch wir als Leser und dann ist es leider schwierig, irgendein Interesse aufzubauen.
Ich selbst komme aus Franken, lebe in Nürnberg und konnte die reichlichen Stellen, in denen es über die Quelle ging, gut nachvollziehen, da das wirklich für viele Angestellte eine eigene Identität war. Aber nur das an manchen Stellen zu erwähnen, macht auch noch keine mitreißende Geschichte.
Genauso distanziert wie die Protagonisten miteinander umgehen, bleiben auch wir als Leser und dann ist es leider schwierig, irgendein Interesse aufzubauen.