Klingt nach böser, leichter Sommerlektüre
Ich habe zwei Romane von Lanchester gelesen, gesellschaftskritische Romane, der letzte ("The Wall") erschreckend dystopisch. Der neue scheint sich mehr auf einer privaten Ebene abzuspielen, auch wenn das wohlsituierte Boomertum im Mittelpunkt steht, eine Generation, deren Verhalten hier mit ätzender Ironie dargestellt wird. Ich bin nicht ganz überzeugt, denn die Charakterisierung der beiden in der Leseprobe dargestellten Figuren, scheint mir ein bisschen eindimensional zu sein, aber vielleicht ändert sich das noch im Verlauf der Lektüre. Jedenfalls hat mir der Text Spaß gemacht, die beschriebene Dinner Party kann ich mir auch sehr gut in einer Verfilmung vorstellen. Ottolenghi versus Huhn Marengo hat was!