Bitterböse
Eine funkenschlagende Rachekomödie voller überraschender Wendungen, heißt es im Klappentext über dieses Buch. Komödie? Komödie geht anders. Über Komödie kann man lachen. Hier bleibt einem das Lachen in der Kehle stecken. Die Story hier ist bitterböse, die Protagonistinnen auch. Und die Geschichte fängt ungeheuer traurig an. Und damit ist diese Bewertung auch eine Warnung: Wer gerade einen Menschen verloren hat und mit seiner Trauerbewältigung noch nicht klarkommt, der sollte dieses Buch nicht lesen. Denn bevor die Geschichte da anfängt, wo der Klappentext eine kurze Beschreibung gibt, dem erbitterten Kampf zweiter Frauen gegeneinander, wird die eine Protagonistin in ein tiefes Loch der absoluten Trauer gestürzt. Und wer das selbst gerade durchmacht, der wird von dem Buch in ein noch größeres Dunkel gestürzt. Gerade, weil der persönliche Horror, die Ausweglosigkeit und Fassungslosigkeit so detailliert und überzeugend dargestellt wird.
Das Buch ist aus wechselnder Sicht von Kate und Phoebe erzählt und entblättert langsam die Hintergründe, wie es dazu kam, dass Kate sich und ihre Ehe mit Jack in einer Netzflix-Serie, die gerade viral geht, wiederfindet. Verfremdet zwar, aber mit so vielen persönlichen Details, die nur sie und Jack gemeinsam haben und kennen können, dass sie sich sicher ist, nur sie und Jack können gemeint sein. Und dabei geht es um Betrogen werden. Was Kate in ein noch schlimmeres Nichts versinken lässt. Solange, bis ihr plötzlich ein Licht aufgeht und sie zum Gegenschlag startet. Der Schreibstil ist hervorragend, die Gedanken der Frauen, ihre Motive, ihr Vorgehen und das, was sie zu den jeweiligen Handlungen veranlasst, wird detailliert und messerscharf beschrieben. Clever und wunderbar fies, soll die Times bewertet haben. Da stimmt dann wieder.
Das Buch ist aus wechselnder Sicht von Kate und Phoebe erzählt und entblättert langsam die Hintergründe, wie es dazu kam, dass Kate sich und ihre Ehe mit Jack in einer Netzflix-Serie, die gerade viral geht, wiederfindet. Verfremdet zwar, aber mit so vielen persönlichen Details, die nur sie und Jack gemeinsam haben und kennen können, dass sie sich sicher ist, nur sie und Jack können gemeint sein. Und dabei geht es um Betrogen werden. Was Kate in ein noch schlimmeres Nichts versinken lässt. Solange, bis ihr plötzlich ein Licht aufgeht und sie zum Gegenschlag startet. Der Schreibstil ist hervorragend, die Gedanken der Frauen, ihre Motive, ihr Vorgehen und das, was sie zu den jeweiligen Handlungen veranlasst, wird detailliert und messerscharf beschrieben. Clever und wunderbar fies, soll die Times bewertet haben. Da stimmt dann wieder.