Bitterböse Rache
Als ihr Mann plötzlich und unerwartet stirbt, ist Kate am Boden zerstört. Ihr eigensinniger, unvergleichlicher, sie liebender Partner ist nicht mehr da. Und in die Trauer fällt dann auch noch eine neue Serie, die Teile ihres gemeinsamen Lebens fast wörtlich wiedergibt. Für Kate bricht eine Welt zusammen. Wer kann das alles gewusst haben? Und hat ihr Mann sie betrogen, hintergangen, jahrelang getäuscht?
Aus dieser Thematik entwickelt sich ein bitterböser Racheroman, der zwei Frauen gegeneinander antreten lässt. Beide Frauen erzählen in den Kapiteln jeweils aus ihrer Sicht. Der Leser kann sich also entscheiden, ob er mehr zu der einen oder anderen Seite tendiert. Oder sich neutral als stiller Beobachter an den Duellen der Frauen ergötzt. Doch hinter der genussvollen voyeuristischen Betrachtung des Spiels, stellt man sich immer mehr die Frage, wieweit ist diese Rache gerechtfertigt. Wo liegt die Grenze? Und bringt die Vergeltung tatsächlich irgendeine Form der Genugtuung? Denn neben den beiden Frauen, die ihre Gründe haben möchten, gibt es auch Opfer, die nichts mit der Hintergrundgeschichte zu tun haben. Die aber trotzdem einen Preis bezahlen müssen. Der Autor erhebt hier bewusst nicht den Zeigefinger, sondern überlässt es dem Leser, sich die Frage der Moral zu stellen. Liebe kennt keine Grenzen, Liebe verbindet, aber an diesem Beispiel lässt sich auch gut verfolgen, dass Liebe auch zu Taten fähig macht, die wir im allgemeinen Kontext als verwerflich betrachten. Das Buch ist gut geschrieben, wenn auch die Personen auf der einen oder anderen Seite etwas ungleichmäßig behandelt werden und Teile der später erzählten Vorgeschichte etwas in die Länge gezogen wirken. Ein unterhaltsamer Roman im Sinne des Rosenkrieges mit offener Sympathievergabe.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI verfasst. Kopie, auch in Teilen, unterliegt dem Urheberrecht.
Aus dieser Thematik entwickelt sich ein bitterböser Racheroman, der zwei Frauen gegeneinander antreten lässt. Beide Frauen erzählen in den Kapiteln jeweils aus ihrer Sicht. Der Leser kann sich also entscheiden, ob er mehr zu der einen oder anderen Seite tendiert. Oder sich neutral als stiller Beobachter an den Duellen der Frauen ergötzt. Doch hinter der genussvollen voyeuristischen Betrachtung des Spiels, stellt man sich immer mehr die Frage, wieweit ist diese Rache gerechtfertigt. Wo liegt die Grenze? Und bringt die Vergeltung tatsächlich irgendeine Form der Genugtuung? Denn neben den beiden Frauen, die ihre Gründe haben möchten, gibt es auch Opfer, die nichts mit der Hintergrundgeschichte zu tun haben. Die aber trotzdem einen Preis bezahlen müssen. Der Autor erhebt hier bewusst nicht den Zeigefinger, sondern überlässt es dem Leser, sich die Frage der Moral zu stellen. Liebe kennt keine Grenzen, Liebe verbindet, aber an diesem Beispiel lässt sich auch gut verfolgen, dass Liebe auch zu Taten fähig macht, die wir im allgemeinen Kontext als verwerflich betrachten. Das Buch ist gut geschrieben, wenn auch die Personen auf der einen oder anderen Seite etwas ungleichmäßig behandelt werden und Teile der später erzählten Vorgeschichte etwas in die Länge gezogen wirken. Ein unterhaltsamer Roman im Sinne des Rosenkrieges mit offener Sympathievergabe.
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