Bitterböse Rachekomödie

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
arc_of_time Avatar

Von

Jack und Kate Hittlestone gehören der Babyboomer-Generation an und sind wohlhabende Londoner, er ist Architekt und sie pensionierte Lehrerin.
Während Jack technische Spielereien liebt, im Haus ein Smart-Home-System installiert hat, interessiert sich Kate nicht für die neuesten Trends.
Nachdem Jack unerwartet stirbt und Kate ihn im Badezimmer tot auffindet, bleibt ihr nur der Buchclub mit ihren Freundinnen. Dort erfährt sie von einer zur Zeit gefragten Fernsehserie, geschrieben von der jungen aufstrebenden Autorin Phoebe Mull.
Kate muss feststellen, dass diese bitterböse, gehässige Serie, die alle Tabus bricht, ihr und Jacks Eheleben widerspiegelt. Woher nur kennt Phoebe eheliche, intime Details, die sie eigentlich nicht wissen kann? Kate muss fassungslos feststellen, dass es für Jack nur ein Spiel war, während sie an die Intimität der Ehe geglaubt hat.
Phoebe Mull ist der Gegenpol zu Kate, jung, dynamisch, ehrgeizig, voyeuristisch, Generation Netflix. Daneben kümmert sie sich um ihre narzisstische Mutter. Tony, Phoebes Freund, wirkt dagegen sanft und eher hilfebedürftig.
ihr Zwillingsbruder lebt schon seit Jahren weit entfernt und kommt nur selten zu Besuch.
Durch die wechselnde Erzählperspektive kann der Leser sowohl Kates als auch Phoebes Denkweise nachvollziehen.
"Das habe ich wegen dir getan" entwickelt sich zu einer Rachekomödie mit einigen Wendungen und Überraschungen, boshaft und humorvoll. Auch wenn die Spannung im Roman zwischenzeitlich ein wenig nachlässt und erst am Ende wieder anzieht, so habe ich den Roman gerne gelesen.