Eine geniale Idee, die mich nicht überzeugen konnte.
Der Autor versteht es meisterhaft, wie man zwei weibliche Protagonistinnen erschaffen kann, die man einfach nicht leiden kann. Die beiden sind absolut unsympathisch, empathielos und teilweise richtig abstoßend. Selten hatte ich bei einem Buch gleich bei beiden Hauptfiguren so wenig Sympathie.
Eigentlich fand ich den Klappentext sehr ansprechend und auch das Cover total stylisch, aber leider wurde ich beim Lesen doch etwas enttäuscht. Im Mittelpunkt stehen Kate und Phoebe. Kate verliert nach über zwanzig Jahren Ehe plötzlich ihren Mann Jack. Kurz darauf entdeckt sie eine erfolgreiche Netflix-Serie, in der sie erschreckend viele Details aus ihrer eigenen Ehe und Vergangenheit wiedererkennt – Dinge, die eigentlich niemand wissen dürfte. Geschrieben wurde die Serie von der Drehbuchautorin Phoebe. Nach und nach wird klar, was die beiden Frauen miteinander verbindet, und aus der Geschichte entwickelt sich ein ziemlich bitteres Spiel aus Geheimnissen, Verletzungen und Rache.
Was am Anfang noch interessant und richtig vielversprechend begann, entwickelte sich für mich leider immer mehr zu einer Reihe aus Wiederholungen und wurde mit der Zeit zunehmend zäher. Gerade die Idee mit der Netflix-Serie fand ich unglaublich spannend und hätte mir gewünscht, dass dieser Aspekt noch viel stärker im Mittelpunkt steht. Auch die angekündigte Rachekomödie habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich gefunden. Dafür fehlte mir einfach der Humor. Die Geschichte ist zwar stellenweise ziemlich böse und gehässig, aber lustig fand ich sie kaum. Hinzu kommt, dass ich weder zu Kate noch zu Phoebe irgendeine emotionale Verbindung aufbauen konnte. Beide handeln teilweise so empathielos, dass es mir irgendwann sogar egal war, wer hier eigentlich wem etwas antut.
Das Ende war für mich leider ebenfalls ziemlich vorhersehbar und konnte mich nicht wirklich überraschen. Zum Schluss hatte ich deshalb sehr gemischte Gefühle und konnte nicht so ganz verstehen, was uns der Autor mit dieser Geschichte eigentlich erzählen wollte. Denn wirklich lehrreich, einfühlsam oder emotional fand ich sie nicht.
Dabei arbeitet John Lanchester durchaus einige interessante und aktuelle Themen ein: Privatsphäre und deren Verletzung, Verrat und Rache, Macht und Manipulation, Trauer sowie die Frage, wie weit ein Mensch gehen darf, wenn er sich verletzt und hintergangen fühlt. Auch die Unterschiede zwischen den Generationen und Lebenswelten der beiden Frauen spielen eine Rolle. Leider blieb mir vieles davon zu oberflächlich und hat mich emotional kaum erreicht.
Eigentlich fand ich den Klappentext sehr ansprechend und auch das Cover total stylisch, aber leider wurde ich beim Lesen doch etwas enttäuscht. Im Mittelpunkt stehen Kate und Phoebe. Kate verliert nach über zwanzig Jahren Ehe plötzlich ihren Mann Jack. Kurz darauf entdeckt sie eine erfolgreiche Netflix-Serie, in der sie erschreckend viele Details aus ihrer eigenen Ehe und Vergangenheit wiedererkennt – Dinge, die eigentlich niemand wissen dürfte. Geschrieben wurde die Serie von der Drehbuchautorin Phoebe. Nach und nach wird klar, was die beiden Frauen miteinander verbindet, und aus der Geschichte entwickelt sich ein ziemlich bitteres Spiel aus Geheimnissen, Verletzungen und Rache.
Was am Anfang noch interessant und richtig vielversprechend begann, entwickelte sich für mich leider immer mehr zu einer Reihe aus Wiederholungen und wurde mit der Zeit zunehmend zäher. Gerade die Idee mit der Netflix-Serie fand ich unglaublich spannend und hätte mir gewünscht, dass dieser Aspekt noch viel stärker im Mittelpunkt steht. Auch die angekündigte Rachekomödie habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich gefunden. Dafür fehlte mir einfach der Humor. Die Geschichte ist zwar stellenweise ziemlich böse und gehässig, aber lustig fand ich sie kaum. Hinzu kommt, dass ich weder zu Kate noch zu Phoebe irgendeine emotionale Verbindung aufbauen konnte. Beide handeln teilweise so empathielos, dass es mir irgendwann sogar egal war, wer hier eigentlich wem etwas antut.
Das Ende war für mich leider ebenfalls ziemlich vorhersehbar und konnte mich nicht wirklich überraschen. Zum Schluss hatte ich deshalb sehr gemischte Gefühle und konnte nicht so ganz verstehen, was uns der Autor mit dieser Geschichte eigentlich erzählen wollte. Denn wirklich lehrreich, einfühlsam oder emotional fand ich sie nicht.
Dabei arbeitet John Lanchester durchaus einige interessante und aktuelle Themen ein: Privatsphäre und deren Verletzung, Verrat und Rache, Macht und Manipulation, Trauer sowie die Frage, wie weit ein Mensch gehen darf, wenn er sich verletzt und hintergangen fühlt. Auch die Unterschiede zwischen den Generationen und Lebenswelten der beiden Frauen spielen eine Rolle. Leider blieb mir vieles davon zu oberflächlich und hat mich emotional kaum erreicht.