Eine ziemlich böse Geschichte – und genau das macht sie so gut!
Ich bin ehrlich: Bei diesem Buch wusste ich zwischendurch nicht so richtig, ob ich die Figuren mögen oder einfach nur fassungslos den Kopf schütteln soll. 😄 Und genau das fand ich irgendwie spannend.
Kate verliert völlig unerwartet ihren Mann Jack. Während sie noch versucht, mit ihrer Trauer klarzukommen, taucht eine neue Streaming-Serie auf, in der plötzlich erstaunlich viele Details aus ihrer Ehe vorkommen. Dinge, die eigentlich niemand außer ihr und Jack wissen kann. Für Kate beginnt damit die Suche nach der Antwort auf eine ziemlich unangenehme Frage: Wer hat ihr Privatleben in eine Serie verwandelt – und warum?
Parallel lernen wir Phoebe kennen, die Drehbuchautorin der Serie. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen erzählt. Dadurch bekommt man immer wieder neue Informationen und merkt schnell, dass hier eigentlich niemand wirklich unschuldig ist.
Was mir besonders gefallen hat, ist der Schreibstil von John Lanchester. Der ist trocken, bissig und teilweise herrlich böse. Gerade die Art, wie er seine Figuren und deren Verhalten beschreibt, hat mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Gleichzeitig steckt erstaunlich viel Gesellschaftskritik in der Geschichte.
Ganz perfekt war es für mich trotzdem nicht. In der Mitte hatte das Buch für meinen Geschmack ein paar Längen und nicht jede Wendung hat mich wirklich überrascht. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht – vor allem, weil die Geschichte zunehmend eskaliert.
Unterm Strich ein ungewöhnlicher Roman über Rache, verletzte Gefühle und die Frage, wie weit man gehen darf. Nicht immer sympathisch, nicht immer gemütlich, aber definitiv unterhaltsam und mal etwas anderes.
Kate verliert völlig unerwartet ihren Mann Jack. Während sie noch versucht, mit ihrer Trauer klarzukommen, taucht eine neue Streaming-Serie auf, in der plötzlich erstaunlich viele Details aus ihrer Ehe vorkommen. Dinge, die eigentlich niemand außer ihr und Jack wissen kann. Für Kate beginnt damit die Suche nach der Antwort auf eine ziemlich unangenehme Frage: Wer hat ihr Privatleben in eine Serie verwandelt – und warum?
Parallel lernen wir Phoebe kennen, die Drehbuchautorin der Serie. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen erzählt. Dadurch bekommt man immer wieder neue Informationen und merkt schnell, dass hier eigentlich niemand wirklich unschuldig ist.
Was mir besonders gefallen hat, ist der Schreibstil von John Lanchester. Der ist trocken, bissig und teilweise herrlich böse. Gerade die Art, wie er seine Figuren und deren Verhalten beschreibt, hat mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Gleichzeitig steckt erstaunlich viel Gesellschaftskritik in der Geschichte.
Ganz perfekt war es für mich trotzdem nicht. In der Mitte hatte das Buch für meinen Geschmack ein paar Längen und nicht jede Wendung hat mich wirklich überrascht. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht – vor allem, weil die Geschichte zunehmend eskaliert.
Unterm Strich ein ungewöhnlicher Roman über Rache, verletzte Gefühle und die Frage, wie weit man gehen darf. Nicht immer sympathisch, nicht immer gemütlich, aber definitiv unterhaltsam und mal etwas anderes.