Genial fies!
Das Buch habe ich nicht als Rachekomödie oder voller schwarzem Humor empfunden, es ist viel mehr ein komplexes Spiel zwischen den beiden Protagonistinen Kate und Phoebe, die jeweils in der Ich-Form erzählen.
Es wird ziemlich schnell klar, wie der Plot funktioniert und dennoch büßt der Roman dadurch nichts an Spannung ein. Überraschende Wendungen habe ich vermisst, trotzdem schafft es der Autor, dass man von der Geschichte gepackt wird und mitfiebert. Besonders gelungen ist ihm die Beschreibung der Familien-Konstellation und hier das Verhältnis von Phoebe zu ihrer Mutter. Absolut nachvollziehbar beklemmend und so treffend!
Der Autor versucht erst garnicht, Kate und Phoebe als sympathische Frauen zu beschreiben. Immer wieder werden moralisch fragwürdige Handlungen der beiden aufgeworfen, die man eigentlich aufs schärfste verurteilen müsste und doch bleibt man absolut neugierig wie es mit den Beiden weiter geht. Lanchester gelingt es hier, eine Spannung aufzubauen, ohne dass man sich für eine Seite entscheiden kann.
Im Roman werden Themen wie der Umgang mit gehypten Serien (und Köchen) und die Macht der sozialen Medien geschickt eingewebt, am Rande auch etwas von einem Generationenkonflikt.
John Lanchester hat ein sehr klug konstruiertes Duell zwei rachedürstiger Frauen beschrieben, bei dem man bis zur letzten Seite rätselt, wer gewinnen wird.
Was mich an allen Romanen immer wieder stört, sind häufige Wiederholungen, wie in diesem "per definitionem", welches oft angebracht wird und ich habe tatsächlich im Duden den Plural von Pizza nachgeschlagen. Alles gut, Pizzas ist neben Pizzen auch richtig.
Fazit: Ein spannender Roman mit starken Frauen, der mich bis zum Ende gefesselt hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Es wird ziemlich schnell klar, wie der Plot funktioniert und dennoch büßt der Roman dadurch nichts an Spannung ein. Überraschende Wendungen habe ich vermisst, trotzdem schafft es der Autor, dass man von der Geschichte gepackt wird und mitfiebert. Besonders gelungen ist ihm die Beschreibung der Familien-Konstellation und hier das Verhältnis von Phoebe zu ihrer Mutter. Absolut nachvollziehbar beklemmend und so treffend!
Der Autor versucht erst garnicht, Kate und Phoebe als sympathische Frauen zu beschreiben. Immer wieder werden moralisch fragwürdige Handlungen der beiden aufgeworfen, die man eigentlich aufs schärfste verurteilen müsste und doch bleibt man absolut neugierig wie es mit den Beiden weiter geht. Lanchester gelingt es hier, eine Spannung aufzubauen, ohne dass man sich für eine Seite entscheiden kann.
Im Roman werden Themen wie der Umgang mit gehypten Serien (und Köchen) und die Macht der sozialen Medien geschickt eingewebt, am Rande auch etwas von einem Generationenkonflikt.
John Lanchester hat ein sehr klug konstruiertes Duell zwei rachedürstiger Frauen beschrieben, bei dem man bis zur letzten Seite rätselt, wer gewinnen wird.
Was mich an allen Romanen immer wieder stört, sind häufige Wiederholungen, wie in diesem "per definitionem", welches oft angebracht wird und ich habe tatsächlich im Duden den Plural von Pizza nachgeschlagen. Alles gut, Pizzas ist neben Pizzen auch richtig.
Fazit: Ein spannender Roman mit starken Frauen, der mich bis zum Ende gefesselt hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!