Gute Idee, schwache Umsetzung

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nicawa Avatar

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Der Klappentext von Das habe ich wegen dir getan hat mich sofort neugierig gemacht. Die Vorstellung, dass eine Frau ihre eigene Ehe in einer erfolgreichen Streaming-Serie wiedererkennt und sich auf die Suche nach der Person macht, die ihre intimsten Geheimnisse öffentlich gemacht hat, klang nach einer spannenden und bissigen Rachegeschichte. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

Der Einstieg war noch interessant, doch schon nach kurzer Zeit verlor die Geschichte für mich deutlich an Tempo. Statt sich auf die Netflix-Serie und das Rätsel um die Herkunft der vielen privaten Details zu konzentrieren, liegt der Fokus überwiegend auf den persönlichen Geschichten und Gedanken der beiden Protagonistinnen Kate und Phoebe. Dadurch zog sich die Handlung für mich über weite Strecken sehr.

Auch die angekündigte „funkenschlagende Rachekomödie“ habe ich hier nicht gefunden. Humor war für mich kaum vorhanden und die Rachehandlung entwickelte sich deutlich langsamer als erwartet. Zudem war für mich relativ früh erkennbar, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen würde.

Erst im letzten Drittel nahm die Handlung endlich Fahrt auf. Hier wurde es deutlich spannender und einige offene Fragen wurden beantwortet. Allerdings konnte auch dieser Abschnitt nicht mehr ausgleichen, dass mich die vorherigen Seiten nur wenig fesseln konnten.

Schade, denn die Grundidee hat großes Potenzial. Aus der Geschichte rund um Privatsphäre, Verrat, Macht und Rache hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können.

Von mir gibt es daher nur 2,5 von 5 Sternen.