Love to Hate Kate und Phoebe
“Das habe ich wegen dir getan” reiht sich mit seinen unsympathischen Hauptcharakteren direkt zwischen “Yesteryear” und “Yellowface” ein und schafft auf geniale Weise, dass man nahezu keinen der Charaktere leiden kann.
Erzählt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven setzen aich zwei Lebensgeschichten zusammen, von denen eine als Grundlage für eine Netflix-Serie dient. Die Serie ist authentisch, nah und weckt großes Interesse bei den Zuschauern. Leider wird auch Kates Interesse geweckt,die schnell bemerkt, dass eine der Hauptcharaktere eine günstige Nachahmung ihrer selbst zu sein scheint.
Mir hat “Das habe ich wegen dir getan” besonders aufgrund gesellschaftskritischer Betrachtung und der schonungslosen Ehrlichkeit der Hauptcharaktere gefallen, obwohl genau das gleichzeitig zu meiner Abneigung gegen Kate und Phoebe geführt hat. Ich habe die Handlung weniger als einen typischen Zwist zwischen Boomern und Millenials wahrgenommen und vielmehr als egozentrischer Umgang mit Verletzlichkeit, Selbstbild und einer fehlenden Emphatie, die immer wieder zum Ausdruck kommt. Was bleibt ist ein trockenes Gefühl und die Hoffnung, niemals selbst an einen Menschen wie Phoebe, Kate oder Jack zu geraten, oder gar mit ihnen befreundet zu sein.
Im Anbetracht der Handlung finde ich das Cover der englischen Ausgabe passender als das von Klett-Cotta gewählte Cover. Auch wenn mir die deutsche Gestaltung nach Lesen der Leseprobe gut gefallen hat, finde ich die männliche Gesichtssilhouette nach Lesen des Romans nicht mehr passend.
Ich würde “Das habe ich wegen dir getan” allen Fans von Yellowface und Yesteryear empfehlen, die nicht genug davon bekommen können, eine große Abneiging gehen die Hauptcharaktere zu entwicklen und eine vielschichtige Storyline zu entwirren.
Schon jetzt war der Roman eines meiner Lese-Highlights 2026.
Erzählt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven setzen aich zwei Lebensgeschichten zusammen, von denen eine als Grundlage für eine Netflix-Serie dient. Die Serie ist authentisch, nah und weckt großes Interesse bei den Zuschauern. Leider wird auch Kates Interesse geweckt,die schnell bemerkt, dass eine der Hauptcharaktere eine günstige Nachahmung ihrer selbst zu sein scheint.
Mir hat “Das habe ich wegen dir getan” besonders aufgrund gesellschaftskritischer Betrachtung und der schonungslosen Ehrlichkeit der Hauptcharaktere gefallen, obwohl genau das gleichzeitig zu meiner Abneigung gegen Kate und Phoebe geführt hat. Ich habe die Handlung weniger als einen typischen Zwist zwischen Boomern und Millenials wahrgenommen und vielmehr als egozentrischer Umgang mit Verletzlichkeit, Selbstbild und einer fehlenden Emphatie, die immer wieder zum Ausdruck kommt. Was bleibt ist ein trockenes Gefühl und die Hoffnung, niemals selbst an einen Menschen wie Phoebe, Kate oder Jack zu geraten, oder gar mit ihnen befreundet zu sein.
Im Anbetracht der Handlung finde ich das Cover der englischen Ausgabe passender als das von Klett-Cotta gewählte Cover. Auch wenn mir die deutsche Gestaltung nach Lesen der Leseprobe gut gefallen hat, finde ich die männliche Gesichtssilhouette nach Lesen des Romans nicht mehr passend.
Ich würde “Das habe ich wegen dir getan” allen Fans von Yellowface und Yesteryear empfehlen, die nicht genug davon bekommen können, eine große Abneiging gehen die Hauptcharaktere zu entwicklen und eine vielschichtige Storyline zu entwirren.
Schon jetzt war der Roman eines meiner Lese-Highlights 2026.