Pass auf, mit wem du dich anlegst!
John Lanchester hat mich mit „Das habe ich wegen dir getan“ überrascht. Die Grundidee, sein eigenes Leben plötzlich als Streaming Serie verfilmt zu sehen, gefällt mir sehr gut und ist hier auch gekonnt in einem Rachedrama umgesetzt. Doch eigentlich steht die Serie „Betrug“ selbst nicht im Zentrum, sondern was die Drehbuchautorin Phoebe mit ihr auslöst.
Das in fünf Akte eingeteilte Stück wird in den einzelnen Kapiteln jeweils aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren Kate und Phoebe erzählt. Zu Beginn der Erzählung ist man noch im harmlosen Zuschauermodus, dies intensiviert sich jedoch im Verlauf. Mit jedem abgeschlossenen Teil wird die Spannung erhöht, die Zusammenhänge werden nach und nach klarer und letztendlich schließt sich der Kreis aus Rache und Macht.
Der Autor stellt nicht nur zwei Generationen gegenüber, die auf den ersten Blick vollkommen verschiedene Ansichten und Voraussetzungen haben, sich in der Motivation aber kaum voneinander unterscheiden. Er erstellt ebenfalls ein Gesellschaftsprofil, das sich auf die Fragen nach Verantwortung und Schuld bezieht.
Letztlich sollte man immer aufpassen, mit wem man sich anlegt!
Den Schreibstil würde ich als eher anspruchsvoll bezeichnen, manche Sätze sind leider unendlich lang und verschachtelt und die Geschichte wird dadurch stellenweise recht zäh. Die Übersetzung ist allerdings hervorragend!
Trotz einiger Längen hat mir dieses Buch gut gefallen und ich war mehr als einmal von der Stärke und Unabhängigkeit der Protagonistinnen begeistert!
Das in fünf Akte eingeteilte Stück wird in den einzelnen Kapiteln jeweils aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren Kate und Phoebe erzählt. Zu Beginn der Erzählung ist man noch im harmlosen Zuschauermodus, dies intensiviert sich jedoch im Verlauf. Mit jedem abgeschlossenen Teil wird die Spannung erhöht, die Zusammenhänge werden nach und nach klarer und letztendlich schließt sich der Kreis aus Rache und Macht.
Der Autor stellt nicht nur zwei Generationen gegenüber, die auf den ersten Blick vollkommen verschiedene Ansichten und Voraussetzungen haben, sich in der Motivation aber kaum voneinander unterscheiden. Er erstellt ebenfalls ein Gesellschaftsprofil, das sich auf die Fragen nach Verantwortung und Schuld bezieht.
Letztlich sollte man immer aufpassen, mit wem man sich anlegt!
Den Schreibstil würde ich als eher anspruchsvoll bezeichnen, manche Sätze sind leider unendlich lang und verschachtelt und die Geschichte wird dadurch stellenweise recht zäh. Die Übersetzung ist allerdings hervorragend!
Trotz einiger Längen hat mir dieses Buch gut gefallen und ich war mehr als einmal von der Stärke und Unabhängigkeit der Protagonistinnen begeistert!