Rache kann ziemlich unterhaltsam sein
Die Idee von "Das habe ich wegen dir getan" fand ich schon ziemlich genial. Kate verliert ganz plötzlich ihren Mann Jack. Kurz darauf startet die Serie "Betrug" und wird zum riesigen Erfolg. Das Problem: Darin tauchen so viele intime Details aus Kates Ehe auf, dass sie sich irgendwann fragen muss, woher die Drehbuchautorin Phoebe diese überhaupt kennen kann.
Am Anfang dachte ich noch, die Geschichte entwickelt sich hauptsächlich zu einem Rätsel darum, was Jack zu Lebzeiten getan hat. Aber nach und nach wird daraus etwas ganz anderes. Kate will Antworten und irgendwann vor allem Rache. Gleichzeitig lernt man auch Phoebe immer besser kennen und plötzlich ist gar nicht mehr so eindeutig, auf wessen Seite man eigentlich stehen soll.
Gerade das mochte ich. Die beiden Frauen sind nicht unbedingt sympathisch und treffen Entscheidungen, bei denen ich teilweise nur den Kopf schütteln konnte. Trotzdem wollte ich wissen, wie weit sie noch gehen werden. Dazu kommt dieser ziemlich böse und trockene Humor, der gut zur Geschichte passt.
Interessant fand ich auch die Themen hinter der eigentlichen Rachegeschichte. Es geht um Privilegien, Generationenkonflikte, Beziehungen und darum, wem eine Geschichte eigentlich gehört. Darf man Erlebnisse anderer Menschen einfach nehmen und daraus Unterhaltung machen?
An manchen Stellen war es für mich eher Roman als Thriller und zwischendurch hätte es ruhig etwas schneller gehen können. Trotzdem fand ich die Grundidee richtig gut und gerade das immer fieser werdende Duell zwischen Kate und Phoebe hat mich gut unterhalten.
Am Anfang dachte ich noch, die Geschichte entwickelt sich hauptsächlich zu einem Rätsel darum, was Jack zu Lebzeiten getan hat. Aber nach und nach wird daraus etwas ganz anderes. Kate will Antworten und irgendwann vor allem Rache. Gleichzeitig lernt man auch Phoebe immer besser kennen und plötzlich ist gar nicht mehr so eindeutig, auf wessen Seite man eigentlich stehen soll.
Gerade das mochte ich. Die beiden Frauen sind nicht unbedingt sympathisch und treffen Entscheidungen, bei denen ich teilweise nur den Kopf schütteln konnte. Trotzdem wollte ich wissen, wie weit sie noch gehen werden. Dazu kommt dieser ziemlich böse und trockene Humor, der gut zur Geschichte passt.
Interessant fand ich auch die Themen hinter der eigentlichen Rachegeschichte. Es geht um Privilegien, Generationenkonflikte, Beziehungen und darum, wem eine Geschichte eigentlich gehört. Darf man Erlebnisse anderer Menschen einfach nehmen und daraus Unterhaltung machen?
An manchen Stellen war es für mich eher Roman als Thriller und zwischendurch hätte es ruhig etwas schneller gehen können. Trotzdem fand ich die Grundidee richtig gut und gerade das immer fieser werdende Duell zwischen Kate und Phoebe hat mich gut unterhalten.