Racheaktionen
Der Roman ‘Das habe ich wegen Dir getan‘ von John Lanchester zeichnet das Bild toxischer Beziehungen, die in ihrem unglaublichen, zügellosen Ausmaß, in ihrer Zerstörungswut nicht halt davor machen, unschuldige, zufällige Opfer zu demütigen, zu erniedrigen und schließlich ihr Leben zu ruinieren, um das eigentliche Ziel ihrer Rachegelüste zu erreichen. Warum, stellt sich hier die Frage und die Antwort lautet: es sind krankhaft narzisstische Gedanken und Taten, die mit normalem Menschenverstand schwer nachzuvollziehen sind, geschweige denn ein Verständnis dafür aufgebracht werden kann. Verletzte Eitelkeiten, enttäuschte Gefühle, unbändige Racheszenarien, generationsübergreifende Trauma und der alles überschattende Narzissmus stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte.
Gekonnt zeigt der Schriftsteller wie scheinbare Liebe in einer Ehe zwischen zwei extrem gefallsüchtigen und herrschsüchtigen Menschen, Jack und Kate, funktioniert, wie sie ihre Ideen auf Kosten des anderen ausleben. Ein wohlsituierter Lebensstandard lässt sie erhaben auf andere Menschen herabblicken und beneidenswert erscheinen. Doch blickt man hinter die Fassade, erkennt man auf welchem Fundament diese Scheinwelt aufgebaut ist. Als die Vergangenheit sie einholt, beginnt ein teuflisches, gnadenloses Spiel, um alte Wunden zu rächen. Dabei tritt niemand unbeschadet aus diesem Kampf heraus.
Der Autor schafft es, ein aktuelles Thema, das Thema toxischer, narzisstischer Wesenszüge und ihre Auswirkungen auf ihre Opfer in einer nicht fassbaren Weise in einen Tatort zu packen, der verstörend und gleichzeitig hilflos erscheinend zurücklässt. Der Aufbau und die Entwicklung der Geschichte haben eine fesselnde Wirkung beim Lesen und dennoch bleibt man fassungslos zurück, wie machtlos man dieser Krankheit ausgeliefert sein kann. Natürlich folgt die Dramaturgie extremen, überspitzt dargestellten Szenen und dennoch hat man sich selbst der ein oder anderen Situation toxischer Angriffe bereits im Leben stellen müssen.
Gekonnt zeigt der Schriftsteller wie scheinbare Liebe in einer Ehe zwischen zwei extrem gefallsüchtigen und herrschsüchtigen Menschen, Jack und Kate, funktioniert, wie sie ihre Ideen auf Kosten des anderen ausleben. Ein wohlsituierter Lebensstandard lässt sie erhaben auf andere Menschen herabblicken und beneidenswert erscheinen. Doch blickt man hinter die Fassade, erkennt man auf welchem Fundament diese Scheinwelt aufgebaut ist. Als die Vergangenheit sie einholt, beginnt ein teuflisches, gnadenloses Spiel, um alte Wunden zu rächen. Dabei tritt niemand unbeschadet aus diesem Kampf heraus.
Der Autor schafft es, ein aktuelles Thema, das Thema toxischer, narzisstischer Wesenszüge und ihre Auswirkungen auf ihre Opfer in einer nicht fassbaren Weise in einen Tatort zu packen, der verstörend und gleichzeitig hilflos erscheinend zurücklässt. Der Aufbau und die Entwicklung der Geschichte haben eine fesselnde Wirkung beim Lesen und dennoch bleibt man fassungslos zurück, wie machtlos man dieser Krankheit ausgeliefert sein kann. Natürlich folgt die Dramaturgie extremen, überspitzt dargestellten Szenen und dennoch hat man sich selbst der ein oder anderen Situation toxischer Angriffe bereits im Leben stellen müssen.