sperriger Schreibstil
Die Idee hinter „Das habe ich wegen dir getan“ fand ich wirklich richtig gut. Eine Frau entdeckt, dass ihr eigenes Eheleben die Vorlage für eine erfolgreiche Netflix-Serie geworden ist – und plötzlich muss sie sich fragen, wer ihr Leben öffentlich verarbeitet hat und vor allem warum. Das klang für mich nach einer spannenden, bissigen Rachegeschichte mit viel Potenzial.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht so richtig überzeugen. Vor allem der teilweise sehr sperrige Schreibstil hat es mir schwer gemacht, in der Geschichte zu bleiben. Ich musste mich immer wieder durch einige Passagen kämpfen, und dadurch hat sich das Lesen stellenweise ziemlich gezogen.
Was mich außerdem besonders enttäuscht hat: Der Klappentext macht die Netflix-Serie zum großen Aufhänger des Romans. Ich wollte unbedingt erfahren, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Phoebe Kates Leben als Vorlage für ihre Serie verwendet hat. Warum schreibt sie diese Geschichte? Was genau ist zwischen den beiden Frauen passiert? Und wie konnte Phoebe so viele intime Details aus Kates Leben kennen? Auf diese Fragen hätte ich mir deutlich mehr Antworten gewünscht.
Stattdessen stehen vor allem Kates Eheprobleme und die private und familiäre Situation von Phoebe im Mittelpunkt. Zwar wird dadurch einiges über die beiden Frauen und ihre unterschiedlichen Lebenswelten erzählt, aber für mich war das häufig einfach zu langatmig. Gerade weil ich mir von der Ausgangsidee so viel versprochen hatte, hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die eigentlich spannendste Geschichte des Romans zu sehr in den Hintergrund rückt.
Leider konnte ich auch zu keiner der beiden Protagonistinnen wirklich eine Verbindung aufbauen. Weder Kate noch Phoebe waren mir besonders sympathisch, und auch ihre Konflikte haben mich deshalb emotional nicht so sehr erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte.
Schade, denn die Grundidee hat für mich wirklich viel Potenzial. Eine Geschichte über eine gestohlene Lebensgeschichte, eine erfolgreiche Netflix-Serie, Ehe, Macht, Privilegien und die Frage, wem eine persönliche Geschichte eigentlich gehört, hätte für mich ein echtes Highlight werden können. Letztendlich habe ich mir von „Das habe ich wegen dir getan“ aber deutlich mehr versprochen.
Daher gibt es von mir drei Sterne – für eine interessante und ungewöhnliche Idee, die mich in der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht so richtig überzeugen. Vor allem der teilweise sehr sperrige Schreibstil hat es mir schwer gemacht, in der Geschichte zu bleiben. Ich musste mich immer wieder durch einige Passagen kämpfen, und dadurch hat sich das Lesen stellenweise ziemlich gezogen.
Was mich außerdem besonders enttäuscht hat: Der Klappentext macht die Netflix-Serie zum großen Aufhänger des Romans. Ich wollte unbedingt erfahren, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Phoebe Kates Leben als Vorlage für ihre Serie verwendet hat. Warum schreibt sie diese Geschichte? Was genau ist zwischen den beiden Frauen passiert? Und wie konnte Phoebe so viele intime Details aus Kates Leben kennen? Auf diese Fragen hätte ich mir deutlich mehr Antworten gewünscht.
Stattdessen stehen vor allem Kates Eheprobleme und die private und familiäre Situation von Phoebe im Mittelpunkt. Zwar wird dadurch einiges über die beiden Frauen und ihre unterschiedlichen Lebenswelten erzählt, aber für mich war das häufig einfach zu langatmig. Gerade weil ich mir von der Ausgangsidee so viel versprochen hatte, hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die eigentlich spannendste Geschichte des Romans zu sehr in den Hintergrund rückt.
Leider konnte ich auch zu keiner der beiden Protagonistinnen wirklich eine Verbindung aufbauen. Weder Kate noch Phoebe waren mir besonders sympathisch, und auch ihre Konflikte haben mich deshalb emotional nicht so sehr erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte.
Schade, denn die Grundidee hat für mich wirklich viel Potenzial. Eine Geschichte über eine gestohlene Lebensgeschichte, eine erfolgreiche Netflix-Serie, Ehe, Macht, Privilegien und die Frage, wem eine persönliche Geschichte eigentlich gehört, hätte für mich ein echtes Highlight werden können. Letztendlich habe ich mir von „Das habe ich wegen dir getan“ aber deutlich mehr versprochen.
Daher gibt es von mir drei Sterne – für eine interessante und ungewöhnliche Idee, die mich in der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte.