Toxisch gut
Kate und ihr Ehemann Jack leben ein sehr privilegiertes Leben in London. Geld und Ansehen sind im Übermaß vorhanden. Die beiden sind Ende 50 und gehören zur Boomer-Generation, die im Gegensatz zu den ihnen nachfolgenden Generationen, in aufstrebender Wirtschaft und Sicherheit aufgewachsen ist. Phoebe ist um die 30 und kann von finanzieller Sicherheit nur träumen, bis ihr als Autorin ein absoluter Hit gelingt, der als Streaming-Serie im ganzen Land Zuspruch findet. Gleichzeitig erlebt Kate eine doppelte Tragödie. Eine etwas abgewandelte Version ihres Lebens mit Jack ist es, dass die Menschen so begeistert. Ihre tiefsten Geheimnisse werden in alle Öffentlichkeit getragen, während sie mit Verlust und Neustrukturierung ihres Lebens zurechtkommen muss.
Der Autor stellt kapitelweise Kate oder Phoebe als Ich-Erzählerin in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Zeitsprünge, helfen die Vergangenheit und den Werdegang der Protagonistinnen kennenzulernen und zu verstehen. Was beide Frauen verbindet, ist eine sehr gute Beobachtungsgabe bezüglich menschlicher Verhaltensweisen, auch der eigenen. Die beiden nutzen dies zu ihrem Vorteil. Dabei handeln sie moralisch höchst fragwürdig, aber auch durchaus menschlich. Für mich hat sich die Toxizität, die von einer Figur des Buches ausgeht und die Grundlage für deren Handeln bildet, als treibende Kraft in der Geschichte herausgestellt. Es ist gleichzeitig interessant und erschreckend, welche Kreise sie zieht und wie sie das Leben der beiden Protagonistinnen beeinflusst.
Mich hat fasziniert, wie facettenreich die Persönlichkeiten der Protagonistinnen herausgearbeitet wurden. Die beiden Frauen wirken menschlich, nah an der Realität und ich kann nachvollziehen, jedoch nicht befürworten, warum sie handeln, wie sie es tun. Für mich waren einige der Twist in der Geschichte überraschend, einige weniger. Sie haben auf jeden Fall einen Sog entwickelt, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ.
Der Autor stellt kapitelweise Kate oder Phoebe als Ich-Erzählerin in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Zeitsprünge, helfen die Vergangenheit und den Werdegang der Protagonistinnen kennenzulernen und zu verstehen. Was beide Frauen verbindet, ist eine sehr gute Beobachtungsgabe bezüglich menschlicher Verhaltensweisen, auch der eigenen. Die beiden nutzen dies zu ihrem Vorteil. Dabei handeln sie moralisch höchst fragwürdig, aber auch durchaus menschlich. Für mich hat sich die Toxizität, die von einer Figur des Buches ausgeht und die Grundlage für deren Handeln bildet, als treibende Kraft in der Geschichte herausgestellt. Es ist gleichzeitig interessant und erschreckend, welche Kreise sie zieht und wie sie das Leben der beiden Protagonistinnen beeinflusst.
Mich hat fasziniert, wie facettenreich die Persönlichkeiten der Protagonistinnen herausgearbeitet wurden. Die beiden Frauen wirken menschlich, nah an der Realität und ich kann nachvollziehen, jedoch nicht befürworten, warum sie handeln, wie sie es tun. Für mich waren einige der Twist in der Geschichte überraschend, einige weniger. Sie haben auf jeden Fall einen Sog entwickelt, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ.