Überraschend

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krani Avatar

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Kate und Jack sind seit über zwanzig Jahren verheiratet. Nach Jacks Tod erscheint eine Fernsehserie, aus der hervorgeht, dass er mit der Drehbuchautorin ein Verhältnis hatte. Aber das ist erst der Anfang.
Die Geschichte ist klug konzipiert und toll erzählt. Sie beginnt wie ein ganz normales Leben, entfaltet sich langsam und wird immer gemeiner, bis zum Schluss. Da passt dann eins zum anderen.
Die Gefühle der Witwe, die sich im Nachhinein betrogen sieht, werden erschütternd und lebensnah geschildert. In Kate kann man sich gut hineinversetzen. Ihre Gegenspielerin, die Drehbuchautorin Phoebe, ist erheblich unsympathischer und schwerer zu verstehen. Doch die Geschichte ist zu komplex, als dass klare Sympathien möglich wären.
Eine wirklich gemeine Rachegeschichte, mitten aus der heutigen Zeit, die immer wieder überrascht.