Zäh und uninspiriert
Die Grundidee ist zugegebenermaßen recht reizvoll: ein gegenseitiger Schlagabtausch, um wegen erlittener Schmach Rache zu üben. Doch die Ausführung lässt mehr als nur zu wünschen übrig.
Schon der soziologische Ansatz wirkt wie gewaltsam der verquasten Handlung übergestülpt: die beiden Frauen, die hier aufeinander losgehen, sind den beiden Generationen der Boomer und der Millennials zugehörig. Allein die endlose Darstellung ihrer jeweiligen Lebenssituation erschöpft durch die penetrante Aneinanderreihung von Klischees.
Bis die Kernhandlung endlich Fahrt aufnimmt, ist das Interesse bereits weitgehend erlahmt. Da sämtliche Figuren keineswegs als lebenspralle Charaktere agieren, vielmehr als Zusammenballung von stereotypen Zuweisungen ihren Part spielen, reduziert sich der Roman auf eine sich unerträglich hinziehende Abfolge von verletzenden Aktionen. Dass deren Planung und Durchführung an den Haaren herbeigezogen sind, macht die Lektüre nicht unterhaltsamer.
Auch sprachlich ist dieser Roman unerfreulich: jede Idee wird endlos ausgewalzt, jeder Witz wirkt bemüht. Bereits der ungelenk formulierte Titel lässt Böses ahnen. Wer sich, davon nicht abgeschreckt, durch die gesamten 399 Seiten hindurchgekämpft hat, kann letztlich nur zu dem Urteil gelangen: zäh und uninspiriert.
Schon der soziologische Ansatz wirkt wie gewaltsam der verquasten Handlung übergestülpt: die beiden Frauen, die hier aufeinander losgehen, sind den beiden Generationen der Boomer und der Millennials zugehörig. Allein die endlose Darstellung ihrer jeweiligen Lebenssituation erschöpft durch die penetrante Aneinanderreihung von Klischees.
Bis die Kernhandlung endlich Fahrt aufnimmt, ist das Interesse bereits weitgehend erlahmt. Da sämtliche Figuren keineswegs als lebenspralle Charaktere agieren, vielmehr als Zusammenballung von stereotypen Zuweisungen ihren Part spielen, reduziert sich der Roman auf eine sich unerträglich hinziehende Abfolge von verletzenden Aktionen. Dass deren Planung und Durchführung an den Haaren herbeigezogen sind, macht die Lektüre nicht unterhaltsamer.
Auch sprachlich ist dieser Roman unerfreulich: jede Idee wird endlos ausgewalzt, jeder Witz wirkt bemüht. Bereits der ungelenk formulierte Titel lässt Böses ahnen. Wer sich, davon nicht abgeschreckt, durch die gesamten 399 Seiten hindurchgekämpft hat, kann letztlich nur zu dem Urteil gelangen: zäh und uninspiriert.