Zuerst sehr unterhaltsam, im Verlauf wurde mir die Handlung allerdings zu fies!
Ich freute mich, mal wieder etwas von John Lanchester zu lesen, dessen "Kapital" mir gut gefallen hat.
Zu Beginn fand ich die Lektüre recht amüsant - der Autor zeichnet das Leben eines privilegierten, kinderlosen Mittelklasse-Ehepaares, Kate und Jack, das schon lange harmonisch zusammen lebt. Man hat seine ganz privaten Redewendungen und Insiderjokes. Als Jack plötzlich stirbt, verfällt Kate in tiefe Trauer, aus der sie allerdings kurze Zeit später aufgerüttelt wird: in einer Netflixserie namens Betrug hört sie plötzlich die vertrauten Dialoge zwischen ihr und Jack.
Die junge Drehbuchautorin Phoebe hat mit diesem Drehbuch ihren großen Durchbruch erlebt. Aber wie kommt sie zu ihrem Wissen?
Und dann geht sie richtig los die große Schlacht zwischen den beiden Frauen. Für Kate hatte ich anfangs noch große Sympathien, aber das hat sich schnell gelegt. Sie sind beide keine Sympathieträgerinnen und ziehen ihre Rachepläne ohne Rücksicht auf Verluste durch. Wie die Zusammenhänge sind, wird hier natürlich nicht verraten, wird aber schlüssig aus den Rückblicken in den inneren Monologen der Beiden. Die Kapitel sind im Wechsel Kate und Phoebe zugeschrieben. So etwa nach der Hälfte ahnt man als Leser, in welche Richtung das Ganze geht.
Die Geschichte ist zwar schlüssig, wirkt aber trotzdem recht konstruiert. Was mich anfänglich amüsiert hat, ist nach einer Weile gar nicht mehr komisch.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, so dass ich bei der Stange geblieben bin, vor allem, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Aber die Lektüre hat einen üblen Nachgeschmack hinterlassen, mir war das alles zu fies - genau der richtige Stoff für eine Fernsehserie!
Zu Beginn fand ich die Lektüre recht amüsant - der Autor zeichnet das Leben eines privilegierten, kinderlosen Mittelklasse-Ehepaares, Kate und Jack, das schon lange harmonisch zusammen lebt. Man hat seine ganz privaten Redewendungen und Insiderjokes. Als Jack plötzlich stirbt, verfällt Kate in tiefe Trauer, aus der sie allerdings kurze Zeit später aufgerüttelt wird: in einer Netflixserie namens Betrug hört sie plötzlich die vertrauten Dialoge zwischen ihr und Jack.
Die junge Drehbuchautorin Phoebe hat mit diesem Drehbuch ihren großen Durchbruch erlebt. Aber wie kommt sie zu ihrem Wissen?
Und dann geht sie richtig los die große Schlacht zwischen den beiden Frauen. Für Kate hatte ich anfangs noch große Sympathien, aber das hat sich schnell gelegt. Sie sind beide keine Sympathieträgerinnen und ziehen ihre Rachepläne ohne Rücksicht auf Verluste durch. Wie die Zusammenhänge sind, wird hier natürlich nicht verraten, wird aber schlüssig aus den Rückblicken in den inneren Monologen der Beiden. Die Kapitel sind im Wechsel Kate und Phoebe zugeschrieben. So etwa nach der Hälfte ahnt man als Leser, in welche Richtung das Ganze geht.
Die Geschichte ist zwar schlüssig, wirkt aber trotzdem recht konstruiert. Was mich anfänglich amüsiert hat, ist nach einer Weile gar nicht mehr komisch.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, so dass ich bei der Stange geblieben bin, vor allem, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Aber die Lektüre hat einen üblen Nachgeschmack hinterlassen, mir war das alles zu fies - genau der richtige Stoff für eine Fernsehserie!