Hatte mir mehr versprochen
„Na, das ist ja mal eine tolle Idee! Ein spezielles Internat für magische Talente ist ja schon spannend. Aber eins, das vor allem kindlichen Unruhestiftern eine letzte Chance gibt, ist einfach großartig.“
Das schrieb ich nach Lektüre der Leseprobe. Jetzt glaube ich nicht mehr, dass „großartig“ die richtige Bewertung für das Buch ist. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Hier eine kleine Auswahl: Zum einen ist der Schreibstil von Nicki Pau Preto zwar flüssig und gut zu lesen. Aber sie berichtet mehr, als dass sie ihre Leserinnen und Leser mitten ins Geschehen mitnimmt. So erwähnt sie mehrfach, dass Vin an ihren bisherigen Schulen gemobbt wurde, ohne je zu zeigen, wie dieses Mobbing ablief oder eine Begründung dafür zu liefern.
Sie erzählt, dass das Mädchen an keiner Schule Freunde hatte. An dem neuen Internat trifft es aber gleich am ersten Tag auf gleich drei Mitschülerinnen und Mitschüler, die sie sofort ins Herz schließen und ihr ihre Freundschaft anbieten. Wieso und warum bleibt unklar.
Die verschiedenen Magiertypen werden samt ihren Fähigkeiten mehrfach beschrieben – und zwar so detailliert, dass einem Zehnjährigen wahrscheinlich der Kopf schwirrt. Meiner Ansicht nach – und die wird noch durch das Titelbild unterstützt - handelt es sich eher um ein Jugendbuch (ab 13 Jahren) als um ein Kinderbuch für Zehnjährige.
Am meisten habe ich mich aber über den Schluß geärgert. An keiner Stelle im Buch, weder im Klappentext noch in der Vorankündigung, gibt es einen Hinweis, dass es sich um den ersten Band einer Serie handelt. Erst der Cliffhanger auf der letzten Seite weist darauf hin, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich das Buch gar nicht haben wollen.
Das schrieb ich nach Lektüre der Leseprobe. Jetzt glaube ich nicht mehr, dass „großartig“ die richtige Bewertung für das Buch ist. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Hier eine kleine Auswahl: Zum einen ist der Schreibstil von Nicki Pau Preto zwar flüssig und gut zu lesen. Aber sie berichtet mehr, als dass sie ihre Leserinnen und Leser mitten ins Geschehen mitnimmt. So erwähnt sie mehrfach, dass Vin an ihren bisherigen Schulen gemobbt wurde, ohne je zu zeigen, wie dieses Mobbing ablief oder eine Begründung dafür zu liefern.
Sie erzählt, dass das Mädchen an keiner Schule Freunde hatte. An dem neuen Internat trifft es aber gleich am ersten Tag auf gleich drei Mitschülerinnen und Mitschüler, die sie sofort ins Herz schließen und ihr ihre Freundschaft anbieten. Wieso und warum bleibt unklar.
Die verschiedenen Magiertypen werden samt ihren Fähigkeiten mehrfach beschrieben – und zwar so detailliert, dass einem Zehnjährigen wahrscheinlich der Kopf schwirrt. Meiner Ansicht nach – und die wird noch durch das Titelbild unterstützt - handelt es sich eher um ein Jugendbuch (ab 13 Jahren) als um ein Kinderbuch für Zehnjährige.
Am meisten habe ich mich aber über den Schluß geärgert. An keiner Stelle im Buch, weder im Klappentext noch in der Vorankündigung, gibt es einen Hinweis, dass es sich um den ersten Band einer Serie handelt. Erst der Cliffhanger auf der letzten Seite weist darauf hin, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich das Buch gar nicht haben wollen.