Mehr als die letzte Chance

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lil147 Avatar

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Vin Lucas ist zwölf Jahre alt und hat ein Problem: Ihre Magie ist mächtig, aber unkontrollierbar. Nach mehreren Schulverweisen aus verschiedenen Zauberschulen landet sie schließlich an dem Last Hope Internat (Schule für magische Außenseiter) ihre absolut letzte Chance! Hier öffnet sie sich langsam, ihre Magie wird gefördert statt bestraft und sie schließt zum ersten Mal echte Freundschaften.
Doch viele unerklärliche magische Vorfälle und ein ehemaliger Schulabbrecher stellen eine große Gefahr für die Schule dar. Nun geht es in den Kampf.
Vins Wandlung ist sehr gut mitzuverfolgen. Sie steckt tief in Selbstzweifeln, gibt sich für alles die Schuld und hält andere auf Abstand. Dann lässt sie endlich Nähe und Vertrauen zu und gewinnt echten Mut. Die Idee, eine Schule für Schüler mit magischen Kräften, ist kein neues Thema, aber es wird gut und interessant erzählt. Das Tempo stimmt: Alles wird erklärt, ohne zu hetzen, und es gibt Raum für Charaktere, Stimmung und Geschichte gleichermaßen. Vin ist sympathisch, ihre Freunde ebenso, und auch die Direktorin hinterlässt einen positiven Eindruck. Lediglich die Einteilung der magischen Kräfte in Kategorien war nicht immer ganz nachvollziehbar, die Übergänge waren nicht ganz klar. 4,5 Sterne.