Wo bleiben die Rabauken?
Dafür, dass im Internat Last Hope lauter Rabauken mit magischen Fähigkeiten untergebracht sein sollen, geht es in diesem Buch sehr gemächlich zu. Die Kinder sind eigentlich kreuzbrav und geben selten Grund zur Klage. Pipi Langstrumpf ist im Vergleich zu ihnen eine Schwerverbrecherin.
Dabei fängt es rasant an: Lavinia Lucas, zwölf Jahre alt, wird aus ihrer alten Schule geworfen und landet im Internat für Unruhestifter. Aber schnell wird klar: Vin ist schüchtern, unsicher, unbeholfen, stets nervös, oft verwirrt, immer wieder verängstigt und, das muss man leider sagen, einfach nur langweilig.
Von den Mitschülern erfährt man nicht viel mehr, als dass sie ihre Mitschüler sind. Was sie so magietechnisch draufhaben, wird allerdings in epischer Länge erörtert.
Die Handlung spielt sich vorwiegend innerhalb des Internats ab. Klassenraum, Speisesaal, Bibliothek - das Übliche. Wer überhaupt Schulgeschichten gut findet, das Aufblühen neuer Freundschaften mit Interesse verfolgt und die Entwicklung eines Mauerblümchens zur Heldin wider Willen spannend findet, sollte hier zugreifen.
Denn irgendwann wird klar: In Vin, die sich bis jetzt für eine „Beschwörerin“ gehalten hat, steckt großes magisches Potential. Was noch? Die sprachliche Qualität stimmt und mit fast 400 Seiten ist das schon ein kleiner Schmöker. Der zweite und finale Teil erscheint im Dezember.
Dabei fängt es rasant an: Lavinia Lucas, zwölf Jahre alt, wird aus ihrer alten Schule geworfen und landet im Internat für Unruhestifter. Aber schnell wird klar: Vin ist schüchtern, unsicher, unbeholfen, stets nervös, oft verwirrt, immer wieder verängstigt und, das muss man leider sagen, einfach nur langweilig.
Von den Mitschülern erfährt man nicht viel mehr, als dass sie ihre Mitschüler sind. Was sie so magietechnisch draufhaben, wird allerdings in epischer Länge erörtert.
Die Handlung spielt sich vorwiegend innerhalb des Internats ab. Klassenraum, Speisesaal, Bibliothek - das Übliche. Wer überhaupt Schulgeschichten gut findet, das Aufblühen neuer Freundschaften mit Interesse verfolgt und die Entwicklung eines Mauerblümchens zur Heldin wider Willen spannend findet, sollte hier zugreifen.
Denn irgendwann wird klar: In Vin, die sich bis jetzt für eine „Beschwörerin“ gehalten hat, steckt großes magisches Potential. Was noch? Die sprachliche Qualität stimmt und mit fast 400 Seiten ist das schon ein kleiner Schmöker. Der zweite und finale Teil erscheint im Dezember.