Neujahr mit offenen Augen

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bua1705 Avatar

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Der Text zeichnet einen stillen, klaren Beginn: Aus der winterlich‑erschöpften Neujahrsruhe wächst der entschlossene Wunsch, alle dänischen Tagfalter einer Saison zu sehen. Die Erzählerin beschreibt sachlich, wie aus einer vagen Regung ein ernst gemeintes Vorhaben wird, während sie zugleich ihre eigene Unwissenheit erkennt – »Ich konnte den Unterschied nicht sehen, weil ich ihn nicht hören konnte.«

Ich erwarte von dem Buch eine leise, fast tastende Begleitung dieser inneren Bewegung: dass sich aus der anfänglichen Unsicherheit Schritt für Schritt ein geschärfter Blick formt, der die Natur nicht nur erkennt, sondern allmählich auch versteht.