Ein Plädoyer an die Natur und die Welt der Schmetterlinge
Das 'Jahr der Schmetterlinge' von Lea Korsgaard ist eine interessante Mischung aus Sachbuch, Familiengeschichte, Reisebericht und philosophischen Gedankengängen, die zusammen ein ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Leseerlebnis ergeben.
Die Autorin und Ich-Erzählerin setzt sich das Ziel, innerhalb eines Jahres alle in Dänemark heimischen Schmetterlingsarten zu sehen. Schnell wird deutlich, dass es sich dabei um ein durchaus ambitioniertes Vorhaben handelt, da diese über ganz unterschiedliche Regionen des Landes verteilt sind. Auf dieser Reise begleiten wir Leser*innen die Autorin, deren klare Sprache und zugänglicher, essayistischer Stil dafür sorgen, dass sich das Buch deutlich leichter und lebendiger liest als ein klassisches Sachbuch.
Die nach Monaten gegliederten Texte werden durch farbige Schmetterlingszeichnungen ergänzt, die das Beschriebene visuell unterstreichen und eine schöne Ergänzung zum Text darstellen.
Etwas schwergetan habe ich mich mit den philosophischen Passagen. Diese liefern zwar durchaus gehaltvolle Denkanstöße zu Themen wie Naturschutz, Weltpolitik und Geschichte, setzen aber auch eine gewisse Offenheit dafür voraus, die ich nicht durchgehend mitgebracht habe.
Nichtsdestotrotz ist das Buch ein gelungenes Plädoyer für die Welt der Schmetterlinge und für den Natur- und Artenschutz insgesamt – und eines, das mich künftig sicher genauer hinschauen lässt, wenn mir ein Schmetterling begegnet.
Die Autorin und Ich-Erzählerin setzt sich das Ziel, innerhalb eines Jahres alle in Dänemark heimischen Schmetterlingsarten zu sehen. Schnell wird deutlich, dass es sich dabei um ein durchaus ambitioniertes Vorhaben handelt, da diese über ganz unterschiedliche Regionen des Landes verteilt sind. Auf dieser Reise begleiten wir Leser*innen die Autorin, deren klare Sprache und zugänglicher, essayistischer Stil dafür sorgen, dass sich das Buch deutlich leichter und lebendiger liest als ein klassisches Sachbuch.
Die nach Monaten gegliederten Texte werden durch farbige Schmetterlingszeichnungen ergänzt, die das Beschriebene visuell unterstreichen und eine schöne Ergänzung zum Text darstellen.
Etwas schwergetan habe ich mich mit den philosophischen Passagen. Diese liefern zwar durchaus gehaltvolle Denkanstöße zu Themen wie Naturschutz, Weltpolitik und Geschichte, setzen aber auch eine gewisse Offenheit dafür voraus, die ich nicht durchgehend mitgebracht habe.
Nichtsdestotrotz ist das Buch ein gelungenes Plädoyer für die Welt der Schmetterlinge und für den Natur- und Artenschutz insgesamt – und eines, das mich künftig sicher genauer hinschauen lässt, wenn mir ein Schmetterling begegnet.