Naturbeobachtung, Gedankenreise und ein ungewöhnliches Projekt
Als ich zum ersten Mal von Das Jahr der Schmetterlinge gehört habe, hat mich die Idee sofort neugierig gemacht. Eine Frau nimmt sich vor, innerhalb einer Saison alle in Dänemark vorkommenden Tagfalter zu finden, ohne großes Vorwissen, eher aus einer spontanen Begeisterung heraus. Genau diese Mischung aus Neugier und Entdeckerlust trägt durch das ganze Buch.
Die Erzählerin begibt sich auf eine Suche, die sie durch verschiedene Landschaften führt und bei der sie immer wieder innehält, um genauer hinzusehen. Dabei geht es nicht nur um die Schmetterlinge selbst. Ihre Beobachtungen lösen immer wieder Gedanken aus, über Natur, Veränderung und darüber, wie eng alles miteinander verbunden ist. Diese Übergänge zwischen Naturerlebnis und Reflexion wirken sehr organisch und machen einen großen Reiz des Buches aus.
Gleichzeitig ist die Geschichte stark von Beschreibungen geprägt. Vieles wird ausführlich geschildert, und das Tempo ist eher ruhig. Für mich bedeutete das, dass ich das Buch nicht in einem Zug gelesen habe, sondern immer wieder Pausen gemacht habe. Schön geschrieben ist es auf jeden Fall, manchmal hätte ich mir nur etwas mehr Dynamik gewünscht.
Trotzdem hat mir diese ungewöhnliche Mischung aus persönlicher Suche, Naturbeobachtung und Hintergrundwissen gut gefallen. Man merkt, mit wie viel Begeisterung sich die Erzählerin auf ihr Projekt einlässt, auch wenn sie am Anfang selbst noch gar nicht genau weiß, wohin es sie führen wird.
Für mich ist Das Jahr der Schmetterlinge kein klassischer Roman, sondern eher eine ruhige, nachdenkliche Lektüre, die Lust macht, selbst wieder genauer auf die Natur zu achten. Nicht immer rasant, aber interessant und mit viel Leidenschaft erzählt, deshalb vergebe ich 4 Sterne.
Die Erzählerin begibt sich auf eine Suche, die sie durch verschiedene Landschaften führt und bei der sie immer wieder innehält, um genauer hinzusehen. Dabei geht es nicht nur um die Schmetterlinge selbst. Ihre Beobachtungen lösen immer wieder Gedanken aus, über Natur, Veränderung und darüber, wie eng alles miteinander verbunden ist. Diese Übergänge zwischen Naturerlebnis und Reflexion wirken sehr organisch und machen einen großen Reiz des Buches aus.
Gleichzeitig ist die Geschichte stark von Beschreibungen geprägt. Vieles wird ausführlich geschildert, und das Tempo ist eher ruhig. Für mich bedeutete das, dass ich das Buch nicht in einem Zug gelesen habe, sondern immer wieder Pausen gemacht habe. Schön geschrieben ist es auf jeden Fall, manchmal hätte ich mir nur etwas mehr Dynamik gewünscht.
Trotzdem hat mir diese ungewöhnliche Mischung aus persönlicher Suche, Naturbeobachtung und Hintergrundwissen gut gefallen. Man merkt, mit wie viel Begeisterung sich die Erzählerin auf ihr Projekt einlässt, auch wenn sie am Anfang selbst noch gar nicht genau weiß, wohin es sie führen wird.
Für mich ist Das Jahr der Schmetterlinge kein klassischer Roman, sondern eher eine ruhige, nachdenkliche Lektüre, die Lust macht, selbst wieder genauer auf die Natur zu achten. Nicht immer rasant, aber interessant und mit viel Leidenschaft erzählt, deshalb vergebe ich 4 Sterne.