Zerbrechliches Leben
Schmetterlinge sind Symbole für Freiheit und Sorglosigkeit. Die gefräßige Raupenzeit und die Puppenruhe haben diese farbenprächtigen Fluginsekten längst hinter sich gelassen. In Dänemark soll es noch 64 einheimische Arten tagaktiver Falter geben. Aus einer Laune heraus begeistert sich eine Frau dafür, alle in einem Jahr zu finden. Was sie dazu treibt, weiß sie anfangs selbst nicht, trotzdem stützt sie sich mit Leib und Seele in dieses Vorhaben.
Und so beginnt dieses faszinierende Buch, geschrieben von Lea Korsgaard, feinfühlig aus dem Dänischen übersetzt von Kerstin Schöps und erschienen beim Ullstein Verlag. Es ein reines Sachbuch zu nennen wäre ebenso falsch wie es als Roman zu bezeichnen. Es ist nämlich beides und noch viel mehr. Eng verwoben mit der Schmetterlingssuche streift die Geschichte quer durch Philosophie, Religion, Mythologie, Literatur und Kunst. Dadurch liest sich der Text sehr flüssig und es kommen keine Längen auf. Ein mehrseitiger Quellenanhang bietet darüber hinaus eine solide Basis, um sich intensiver mit diesem faszinierenden Thema zu beschäftigen und als i-Tüpfelchen zeigen einige Bildtafeln mit naturnahen Zeichnungen alle einheimischen Tagschmetterlingsarten Dänemarks.
Der rote Faden, welcher sich durch die Geschichte zieht, ist das Finden der gesuchten Falter durch die Hauptakteurin. Dabei begreift diese immer mehr, wie eng verwoben das Schicksal dieser Sonnenanbeter mit deren Umwelt ist und wie fragil. Verschwindet die Futterpflanze, geht auch die davon abhängige Art oft unwiederbringlich verloren. „Alles ist Wechselwirkung“, dieses Zitat des bekannten Naturforschers Alexander von Humboldt passt hervorragend zur Grundidee dieses Buches.
Findet die Sucherin alle Arten? Das ist letztendlich nicht von Bedeutung. Sie bekommt ein Gespür für die Natur und die Verpflichtung, die der Mensch für seine Umwelt hat. Die Erde muss weder beherrscht werden, noch jemandes Untertan sein. Im Gegenteil, sie wurde denen anvertraut, die sie so leicht zerstören können.
Mich hat dieses Buch gleichermaßen unterhalten und zum Nachdenken gebracht. Es ist ein leidenschaftlicher Appell für einen behutsameren Umgang mit allem was da lebt und sprießt. Und was eignet sich dafür besser als diese bunten Sympathieträger, die so sorglos durch die Sommerluft gaukeln.
Und so beginnt dieses faszinierende Buch, geschrieben von Lea Korsgaard, feinfühlig aus dem Dänischen übersetzt von Kerstin Schöps und erschienen beim Ullstein Verlag. Es ein reines Sachbuch zu nennen wäre ebenso falsch wie es als Roman zu bezeichnen. Es ist nämlich beides und noch viel mehr. Eng verwoben mit der Schmetterlingssuche streift die Geschichte quer durch Philosophie, Religion, Mythologie, Literatur und Kunst. Dadurch liest sich der Text sehr flüssig und es kommen keine Längen auf. Ein mehrseitiger Quellenanhang bietet darüber hinaus eine solide Basis, um sich intensiver mit diesem faszinierenden Thema zu beschäftigen und als i-Tüpfelchen zeigen einige Bildtafeln mit naturnahen Zeichnungen alle einheimischen Tagschmetterlingsarten Dänemarks.
Der rote Faden, welcher sich durch die Geschichte zieht, ist das Finden der gesuchten Falter durch die Hauptakteurin. Dabei begreift diese immer mehr, wie eng verwoben das Schicksal dieser Sonnenanbeter mit deren Umwelt ist und wie fragil. Verschwindet die Futterpflanze, geht auch die davon abhängige Art oft unwiederbringlich verloren. „Alles ist Wechselwirkung“, dieses Zitat des bekannten Naturforschers Alexander von Humboldt passt hervorragend zur Grundidee dieses Buches.
Findet die Sucherin alle Arten? Das ist letztendlich nicht von Bedeutung. Sie bekommt ein Gespür für die Natur und die Verpflichtung, die der Mensch für seine Umwelt hat. Die Erde muss weder beherrscht werden, noch jemandes Untertan sein. Im Gegenteil, sie wurde denen anvertraut, die sie so leicht zerstören können.
Mich hat dieses Buch gleichermaßen unterhalten und zum Nachdenken gebracht. Es ist ein leidenschaftlicher Appell für einen behutsameren Umgang mit allem was da lebt und sprießt. Und was eignet sich dafür besser als diese bunten Sympathieträger, die so sorglos durch die Sommerluft gaukeln.