Atmosphärisch, maritim, bikdgewaltig

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stef9274 Avatar

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"Das Jahr der Wale" hat für mich dieses sanft‑melancholische Grundrauschen, das sofort unter die Haut geht. Die Geschichte fühlt sich an wie ein Sommer‑Abend, der nach Salz riecht und ein bisschen nach Abschied. Annie bewegt sich zwischen zwei Welten; nicht nur geografisch, sondern innerlich – und genau dieses Dazwischen‑Leben macht den Roman so atmosphärisch.

Die Natur ist hier nicht Kulisse, sondern Herzschlag. Das Meer, die Wale, die Stille nach dem Verlust, das alles ist unglaublich atmosphärisch und bildhaft beschrieben. Man kann den Wind, den Sand, die Wellen spüren, vor allem aber auch die besondere Tiefe der Figuren.

Die Leseprobe schwingt noch lange nach und macht Lust, tiefer einzutauchen.