Liebe und Verlust an der kanadischen Kueste
Der Erdbeben-Prolog aus Sicht des Meeres ist stark, so viel Wucht auf wenigen Seiten, bevor der Schnitt zu Annie kommt, die am zerstörten Strand Muscheln sammelt statt zu weinen. Der nackte, stumme Junge mit dem blauen Blut und dem seltsamen Summen im Körper macht neugierig, auch wenn ich hoffe, das kippt nicht zu sehr ins Esoterische. Am besten gefällt mir Großmutter Ruth, die mitten in der Katastrophe stur Abendessen kocht. Wie viel Liebesgeschichte noch kommt, macht mich etwas skeptisch.