Das Lied des Ozeans
Wunderschönes Buch, das die Lesenden verzaubert und noch lange nachhallt.
En Mann, Aidan, und eine Frau, Mara, beschließen auf dem Festland alles aufzugeben und auf einem Segelboot zu leben. Auch ihre Tochter, Annie, lebt mit ihnen auf dem Boot. Die Eltern unterrichten sie, weil der eine Versuch, Annie in die Schule zu schicken, kläglich gescheitert ist. Im Sommer legen sie immer an, bei Aidans Mutter Ruth, verbringen dort die Sommermonate und segeln anschließend wieder los. Während der Zeit bei Ruth kommt Evan hinzu und lebt praktisch mit auf dem Boot. Die zwei Kinder sind unzertrennlich. Doch als die Kinder um die 20 sind, geschieht eine schreckliche Tragödie. Annie bleibt mit Evan am Land, sie geht mit ihm auf eine Party, während Annies Eltern einen Segeltörn machen. Tags darauf findet ein starkes Erdbeben statt, das einen riesigen Tsunami auslöst. Annies Eltern bleiben verschollen. Dafür taucht am Strand ein junger Mann auf, Walker, der fortan bei Annie und Ruth lebt, während Evan für seinen Vater hart arbeiten muss.
Kelly Anderson erzählt das alles poetisch, lässt vor unseren Augen wunderschöne Bilder vom Meer, von der Natur entstehen. Über allem schwebt ein Hauch von Magie, mutet einen fast etwas surreal an. Manche Dinge werden von der Autorin nicht ausgesprochen, sie zwingt dadurch die Lesenden immer weiter zu lesen, vielleicht wird das Ungesagte auf den nächsten Seiten, im nächsten Kapitel zur Sprache gebracht. Aber das Buch geht zu Ende und der letzte Schleier ist nicht gefallen und vielleicht ist das gut so. Wir können nun unsere eigenen Gedanken in das Buch projizieren und unsere eigenen Erklärungen suchen.
Hand aufs Herz, welches Mädchen hat nicht manchen Büchern ein anderes Ende angedichtet? Ein Ende, in dem Scarlett O’Hara doch mit Rhett Butler zusammen bleibt, oder Prinz Andrej Bolkonskij nicht tödlich verletzt wird und mit Natascha Rostowa glücklich wird? Nun, Kelly Anderson “erlaubt” es uns, die Magie zu Ende zu träumen. Mit wem wäre Annie glücklicher gewesen? Evan oder Walker? Letztendlich entscheidet sich Annie für Evan, doch ein Buckelwal passt immer auf Annie auf, rettet sie, als sie in Seenot gerät. Vielleicht ist das Andersons Art Annie zu ermöglichen, beide Männer um sich zu haben.
En Mann, Aidan, und eine Frau, Mara, beschließen auf dem Festland alles aufzugeben und auf einem Segelboot zu leben. Auch ihre Tochter, Annie, lebt mit ihnen auf dem Boot. Die Eltern unterrichten sie, weil der eine Versuch, Annie in die Schule zu schicken, kläglich gescheitert ist. Im Sommer legen sie immer an, bei Aidans Mutter Ruth, verbringen dort die Sommermonate und segeln anschließend wieder los. Während der Zeit bei Ruth kommt Evan hinzu und lebt praktisch mit auf dem Boot. Die zwei Kinder sind unzertrennlich. Doch als die Kinder um die 20 sind, geschieht eine schreckliche Tragödie. Annie bleibt mit Evan am Land, sie geht mit ihm auf eine Party, während Annies Eltern einen Segeltörn machen. Tags darauf findet ein starkes Erdbeben statt, das einen riesigen Tsunami auslöst. Annies Eltern bleiben verschollen. Dafür taucht am Strand ein junger Mann auf, Walker, der fortan bei Annie und Ruth lebt, während Evan für seinen Vater hart arbeiten muss.
Kelly Anderson erzählt das alles poetisch, lässt vor unseren Augen wunderschöne Bilder vom Meer, von der Natur entstehen. Über allem schwebt ein Hauch von Magie, mutet einen fast etwas surreal an. Manche Dinge werden von der Autorin nicht ausgesprochen, sie zwingt dadurch die Lesenden immer weiter zu lesen, vielleicht wird das Ungesagte auf den nächsten Seiten, im nächsten Kapitel zur Sprache gebracht. Aber das Buch geht zu Ende und der letzte Schleier ist nicht gefallen und vielleicht ist das gut so. Wir können nun unsere eigenen Gedanken in das Buch projizieren und unsere eigenen Erklärungen suchen.
Hand aufs Herz, welches Mädchen hat nicht manchen Büchern ein anderes Ende angedichtet? Ein Ende, in dem Scarlett O’Hara doch mit Rhett Butler zusammen bleibt, oder Prinz Andrej Bolkonskij nicht tödlich verletzt wird und mit Natascha Rostowa glücklich wird? Nun, Kelly Anderson “erlaubt” es uns, die Magie zu Ende zu träumen. Mit wem wäre Annie glücklicher gewesen? Evan oder Walker? Letztendlich entscheidet sich Annie für Evan, doch ein Buckelwal passt immer auf Annie auf, rettet sie, als sie in Seenot gerät. Vielleicht ist das Andersons Art Annie zu ermöglichen, beide Männer um sich zu haben.