fantasievoll
Prinzipiell finde ich das Rahmengeschehen von Kelly Andersons "Das Jahr der Wale" sehr erzählenswert und interessant. Was passiert mit den dort wohnenden Menschen, wenn ein Tsunami einen großen Küstenabschitt zerstört und dabei die ganze Infrastruktur mit sich reißt? Wie geht man mit dem Tod der engsten Familienangehörigen um? Die Hauptcharaktere Annie MacLeod und ihre Großmutter entwickeln da recht unterschiedliche Strategien. Für mich nur schwer nachzuvollziehen ist das Auftauchen des Fremden "Walker" und seine Verknüpfung mit Annie, die ich aber hier nicht spoilern will. Das wird mir dann alles zu fantasiereich, aber das ist natürlich Geschmacksache. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Auch der häufige Wechsel zwischen der Vergangenheit und Gegenwart ( Jugend von Annies Eltern) bringt die Geschichte voran.