Fast schon eine Dystopie
Der Beginn dieser Geschichte ist schon fast eine Dystopie, denn ein schlimmes Erdbeben hat die Westküste Kanadas erreicht und hat katastrophale Tsunamiwellen ausgelöst, die ganz viel Leben und Küstenorte ausgelöscht haben. Annie Mac Leod und ihre Großmutter Ruth haben überlebt, Annies Eltern sind mit ihrem Segelboot verschollen. Am Strand rettet Annie einen jungen Mann, der keine Familie mehr zu haben scheint und anfangs stumm ist, aber sie fühlt zu ihm eine Verbindung und versucht ihm eine Bleibe zu schaffen. Gleichzeitig hat Annie auch eine tiefe Verbindung zu Evan, mit dem sie aufgewachsen ist. Der Roman berührt durch die heftigen Ereignisse, die Annie durchleben muss. Die Charaktere sind sehr besonders und die Geschichte liest sich sehr gut, mitreißend und emotional. Ich finde das Cover auch wunderschön gelungen, so leicht und blau und richtig zum Eintauchen. Hat mir super gefallen.