Fehlende Chemie
Ich war so gespannt auf “Das Jahr der Wale”, da Wale inmer schon eine besondere Faszination auf mich ausgeübt haben. Leider bleiben diese jedoch unwichtige und wenig ausgearbeitete Nebenfiguren im Roman. Metaphorisch verhält es sich dabei genauso für mich bei Evan, meinem Lieblingscharakter und der einzigen authentischen Figur im “Jahr der Wale”. Nachdem die Leseprobe mich mit der poetischen Schlagkraft vollkommen überzeugt hatte und das Cover mich ebenfalls neugierig auf die Geschichte gemacht hat, habe ich leider beim Lesen das Interesse verloren und bin insgesamt eher enttäuscht.
Die Hauptgründe dafür sind dass die Hauptcharakterin angeblich nicht in reguläre soziale Strukturen passt und dann plötzlich zur totalen Überfliegerin und zum Workaholic wird, was sehr gekünzelt wirkt. Weiterhin ist mir vollkommen unklar, wie eine Mutter und Großmutter, die sieht, wie sich die ein Schicksal zu wiederholen scheint, einfach nur anteilnahmlos ist und keine Charaktertiefe zeigt.
Mir ist außerdem negativ aufgestoßen, dass eine Autorin mit medizinischem Hintergrund eingebrachten Themen wie mentale Gesundheit, Alkoholismus, eine lebensverkürzende Diagnose nur als Füllmaterial nutzt und nicht aufarbeitet.
Dazu finde ich die übernatürliche Anziehung zwischen Annie und Walker nicht nachvollziehbar, da ich keinerlei Chemie zwischen den beiden Charakteren entdecken konnte. Mir ist vollkommen unklar, was Annie an Walker begeistert und finde es absurd, dass sie plötzlich Jahre später wieder von ihm eingeholt wird.
Der Roman hat unnötige Längen und zu viele angebrochene Themen, welche weder zur Geschichte beitragen, noch sinnvoll aufgeklärt werden.
Alles in allem muss ich sagen, dass nach einem starken Auftakt eine wenig überzeugende Geschichte gefolgt ist, die mir wenig Freude beim Lesen gebracht hat.
Das Cover finde ich nach wie vor sehr schön, vermutlich das beste am ganzen Roman.
Die Hauptgründe dafür sind dass die Hauptcharakterin angeblich nicht in reguläre soziale Strukturen passt und dann plötzlich zur totalen Überfliegerin und zum Workaholic wird, was sehr gekünzelt wirkt. Weiterhin ist mir vollkommen unklar, wie eine Mutter und Großmutter, die sieht, wie sich die ein Schicksal zu wiederholen scheint, einfach nur anteilnahmlos ist und keine Charaktertiefe zeigt.
Mir ist außerdem negativ aufgestoßen, dass eine Autorin mit medizinischem Hintergrund eingebrachten Themen wie mentale Gesundheit, Alkoholismus, eine lebensverkürzende Diagnose nur als Füllmaterial nutzt und nicht aufarbeitet.
Dazu finde ich die übernatürliche Anziehung zwischen Annie und Walker nicht nachvollziehbar, da ich keinerlei Chemie zwischen den beiden Charakteren entdecken konnte. Mir ist vollkommen unklar, was Annie an Walker begeistert und finde es absurd, dass sie plötzlich Jahre später wieder von ihm eingeholt wird.
Der Roman hat unnötige Längen und zu viele angebrochene Themen, welche weder zur Geschichte beitragen, noch sinnvoll aufgeklärt werden.
Alles in allem muss ich sagen, dass nach einem starken Auftakt eine wenig überzeugende Geschichte gefolgt ist, die mir wenig Freude beim Lesen gebracht hat.
Das Cover finde ich nach wie vor sehr schön, vermutlich das beste am ganzen Roman.