Highlight des Spätsommers!
Ich habe "Das Jahr der Wale" absolut geliebt! Wer getragene Erzählungen mit viel emotionaler Tiefe mag, wird in Bezug auf diesen Roman ähnlich empfinden.
Die Geschichte lebt von dem lebendigen, absolut greifbaren Setting an der Küste British Columbias und ganz besonders von der Stimmung, die beim Lesen entsteht. Man riecht den Ozean, hört die Wellen und die Schreie der Möwen, den Gesang der Wale und den Wind.
Wir begleiten Protagonistin Annie - einmal in der Gegenwart, in der ein Tsunami ihre Heimat zerstört hat - und in Rückblenden, wo wir viel über ihre Kindheit auf dem Meer erfahren. Annie und das Meer, die Natur, sind untrennbar miteinander verbunden. Annie IST das Meer. Umso schmerzhafter ist für sie die Erfahrung, dem Ozean nicht mehr trauen zu können.
Die Handlung ist nicht rasant oder schnell, büßt aber dennoch nichts an Spannung ein. Ich wollte zu jeder Zeit unbedingt wissen, wie es weitergeht, wie sich alles auflöst, was sich im Laufe der Erzählung so filigran aufbaut. Kurzweilig und voller Atmosphäre erzählt Kelly Anderson in ihrem Debüt gefühlvoll über die Gezeiten des Lebens, über das Anderssein, das Sich-Selbst-Finden und Bei-Sich-Bleiben. Dabei zeigt sich: Magie liegt in so vielen Dingen - und nicht alles braucht eine Erklärung, sondern nur Intuition.
Wer "Der Gesang der Flusskrebse" gemocht hat, wird auch mit "Das Jahr der Wale" eine hervorragende Lesezeit verbringen. Ein Lesehighlight 2026!
Die Geschichte lebt von dem lebendigen, absolut greifbaren Setting an der Küste British Columbias und ganz besonders von der Stimmung, die beim Lesen entsteht. Man riecht den Ozean, hört die Wellen und die Schreie der Möwen, den Gesang der Wale und den Wind.
Wir begleiten Protagonistin Annie - einmal in der Gegenwart, in der ein Tsunami ihre Heimat zerstört hat - und in Rückblenden, wo wir viel über ihre Kindheit auf dem Meer erfahren. Annie und das Meer, die Natur, sind untrennbar miteinander verbunden. Annie IST das Meer. Umso schmerzhafter ist für sie die Erfahrung, dem Ozean nicht mehr trauen zu können.
Die Handlung ist nicht rasant oder schnell, büßt aber dennoch nichts an Spannung ein. Ich wollte zu jeder Zeit unbedingt wissen, wie es weitergeht, wie sich alles auflöst, was sich im Laufe der Erzählung so filigran aufbaut. Kurzweilig und voller Atmosphäre erzählt Kelly Anderson in ihrem Debüt gefühlvoll über die Gezeiten des Lebens, über das Anderssein, das Sich-Selbst-Finden und Bei-Sich-Bleiben. Dabei zeigt sich: Magie liegt in so vielen Dingen - und nicht alles braucht eine Erklärung, sondern nur Intuition.
Wer "Der Gesang der Flusskrebse" gemocht hat, wird auch mit "Das Jahr der Wale" eine hervorragende Lesezeit verbringen. Ein Lesehighlight 2026!