Jahr der Wale

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vulli61 Avatar

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Zuallererst mag ich die Tatsache, dass der Klappentext nicht zu viel verrät. Da darf mach auf jeden Fall mehr als gespannt sein. Die Geschichte ist in logische Abschnitte aufgeteilt. Was mir besonders gefällt, es bleiben Fragen offen. Das lässt Raum für Fantasie.

Das Buch ist eine gebundene Ausgabe, die Wale auf dem Umschlag haben eine Prägung, was für die Haptik sehr angenehm ist. Beim Lesen bin ich sehr gern mit den Fingern darübergefahren. Unter dem Umschlag befindet sich kein langweiliger unifarbener Einband, da ist ebenfalls ein schöner Wal abgebildet.

Die Geschichte ist gut umgesetzt. Eine Melancholie durchzieht sehr viele Seiten, die Unbeschwertheit hingegen findet sich in wenigen Kapiteln. Die Figurenbeschreibung geht nicht zu tief, das hat mir gut gefallen, so konnte man die Personen anhand der Handlungen im Hier-und-Jetzt bewerten. Ich mochte vor Allem Ruth, von ihrer Art her war sie sehr geradeaus überzeugend und sympathisch.

Es war interessant das Buch zu lesen, um unter Anderem auch den Bezug zwischen dem Titel und der Geschichte nachzuvollziehen. Für mich ist es nicht vollständig schlüssig geworden, aber das ist ausschließlich meine Meinung.

Ich empfehle dieses Buch Lesern, die Romane mögen, bei denen ein Starker Naturbezug vorhanden und die Melancholie die Hauptstimmung in der Geschichte ist.