Magisch

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krani Avatar

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Annie hat ihre Kindheit auf dem Meer verbracht. Nun sind ihre Eltern mit dem Boot verunglückt, und sie zieht zu ihrer Großmutter.
Dieses Buch ist ungewöhnlich geschrieben und auch die Geschichte ist außergewöhnlich. Auf die fast magische Erzählweise muss man sich schon einlassen, aber dann lässt es sich gut lesen. Die Atmosphäre des kleinen Küstenortes, nah am Meer gelegen und vom Meer lebend, steht im Mittelpunkt.
Annie ist auf der Suche. Sie hat ungewöhnliche Wahrnehmungen. Als sie erwachsen wird, steht sie zwischen zwei Männern: Evan kennt sie schon lange, Walker kommt aus dem Meer. Auch Annies Mutter sagt man nach, dass sie aus dem Meer kommt.
Nicht immer ist das alles logisch und verständlich. Menschen sind keine Fische oder Wale, die im Wasser leben oder dort entstehen könnten. Es wird auch kein Bezug auf Fabelwesen genommen, nur auf die Sage im Ort „wir bestehen aus Meerwasser und können uns zurückverwandeln“. Was nicht so weit hergeholt scheint, denn der menschliche Körper besteht zu 60 Prozent aus Wasser. Wo also gehört Annie hin, wenn schon ihre Mutter aus dem Meer kam?
Wir erleben es mit. Das ist magisch, spannend und sehr emotional dargestellt. Eigenwillig, aber mir hat es gefallen.