Meer
Das Meer ist ein eigener Lebensraum. Nicht nur für Tiere, auch immer mehr für Menschen. Doch wie geht das Meer mit dem Einfluss der Menschen um? Und wie der Mensch mit dem Meer? „Das Jahr der Wale“ versucht, die besondere Verbindung zwischen Mensch und Meer darzustellen.
Annie MacLeod ist im Wasser geboren. Dadurch erfüllt das Wasser sie. Ihr enger Freund Evan taucht plötzlich im Meer auf und genauso nimmt das Meer ihr angeblich ihre Eltern. Eines Tages kommt es zu einem besonderen Fund am Strand: ein Wal voll Müll….
Ich mochte das Buch von Anfang an. Annies Geschichte, gepaart mit dem detaillierten und bildhaften Schreibstil, zieht mich in den Bann der Geschichte. Das Meer wird als Sehnsuchtsort dargestellt und dadurch habe ich den Eindruck gewonnen, direkt vor Ort zu sein.
Von den Charakteren her konnte ich mit Annie eine Bindung aufbauen. Sie vermisst ihre Eltern und kann nicht ohne das Meer- etwas, was ihre Beziehung zu anderen belastet. Dennoch kann ich sie gut verstehen und sehe sie als Person, die das Meer „versteht“ und es anders als die meisten gut behandelt.
Neben Annie haben auch andere eine spezielle Beziehung zum Meer. Der titelgebende Wal ist voller Müll, niemand weiß, was mit Annies Eltern ist oder wo Ethan herkommt. Das Meer bekommt so Magie, etwas surreales- was zum realen Meer passt. Das Meer ist etwas besonderes mit eigenen Gesetzen, was im Buch deutlich wird. Daher finde ich diesen Aspekt sehr gelungen.
Schade fand ich allerdings, dass der Titel irreführend war. Es kommt nur ein Wal vor, dieser ist zugemüllt, ein Aspekt der heutigen Zeit gepaart mit Surrealität. Daher hätte ich Titel wie „Annies Wal“, „Der Junge aus dem Meer“ oder gar „Das Gesetz des Meeres“ passender gefunden.
Insgesamt gebe ich vier Sterne, da der Wal außen vor bleibt und nicht wie erhofft thematisiert wird.
Annie MacLeod ist im Wasser geboren. Dadurch erfüllt das Wasser sie. Ihr enger Freund Evan taucht plötzlich im Meer auf und genauso nimmt das Meer ihr angeblich ihre Eltern. Eines Tages kommt es zu einem besonderen Fund am Strand: ein Wal voll Müll….
Ich mochte das Buch von Anfang an. Annies Geschichte, gepaart mit dem detaillierten und bildhaften Schreibstil, zieht mich in den Bann der Geschichte. Das Meer wird als Sehnsuchtsort dargestellt und dadurch habe ich den Eindruck gewonnen, direkt vor Ort zu sein.
Von den Charakteren her konnte ich mit Annie eine Bindung aufbauen. Sie vermisst ihre Eltern und kann nicht ohne das Meer- etwas, was ihre Beziehung zu anderen belastet. Dennoch kann ich sie gut verstehen und sehe sie als Person, die das Meer „versteht“ und es anders als die meisten gut behandelt.
Neben Annie haben auch andere eine spezielle Beziehung zum Meer. Der titelgebende Wal ist voller Müll, niemand weiß, was mit Annies Eltern ist oder wo Ethan herkommt. Das Meer bekommt so Magie, etwas surreales- was zum realen Meer passt. Das Meer ist etwas besonderes mit eigenen Gesetzen, was im Buch deutlich wird. Daher finde ich diesen Aspekt sehr gelungen.
Schade fand ich allerdings, dass der Titel irreführend war. Es kommt nur ein Wal vor, dieser ist zugemüllt, ein Aspekt der heutigen Zeit gepaart mit Surrealität. Daher hätte ich Titel wie „Annies Wal“, „Der Junge aus dem Meer“ oder gar „Das Gesetz des Meeres“ passender gefunden.
Insgesamt gebe ich vier Sterne, da der Wal außen vor bleibt und nicht wie erhofft thematisiert wird.