Neuanfang und Meer
„Das Jahr der Wale“ von Kelly Anderson hat mich vor allem wegen seiner ungewöhnlichen Atmosphäre überrascht. Die Geschichte rund um Annie verbindet persönliche Schicksalsschläge mit ihrer tiefen Verbundenheit zum Meer. Dabei geht es um Verlust, Beziehungen und die Frage, wie man nach großen Veränderungen seinen eigenen Weg findet.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt ruhig und geheimnisvoll und passt dadurch meiner Meinung nach hervorragend zur Geschichte. Auch die kleinen Details bei der Gestaltung machen die gebundene Ausgabe besonders.
Am meisten mochte ich den Schreibstil. Kelly Anderson beschreibt die Umgebung sehr anschaulich, ohne dass die Natur für mich wie eine reine Hintergrundkulisse wirkt. Gerade die Szenen am Meer konnten mich beim Lesen oft richtig in die Geschichte hineinziehen. Die Zeitsprünge fand ich teilweise etwas anspruchsvoll, gleichzeitig haben sie aber dafür gesorgt, dass ich Annie und ihre Vergangenheit Stück für Stück besser kennenlernen konnte.
Bei den Figuren hatte ich unterschiedliche Gefühle. Annie konnte ich nicht immer ganz verstehen, trotzdem waren ihre Unsicherheiten und ihre Entwicklung nachvollziehbar. Andere Charaktere, besonders Ruth, sind mir deutlich schneller ans Herz gewachsen.
Interessant fand ich vor allem, dass das Buch nicht alles eindeutig erklärt. Dadurch hatte ich beim Lesen immer wieder etwas zum Nachdenken und konnte mir selbst Gedanken über bestimmte Zusammenhänge machen.
Fazit: Für mich ist „Das Jahr der Wale“ ein atmosphärischer und gefühlvoller Roman für ruhige Lesestunden. Wer Geschichten mit Natur, persönlichen Veränderungen und etwas Geheimnis mag, sollte dem Buch eine Chance geben.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt ruhig und geheimnisvoll und passt dadurch meiner Meinung nach hervorragend zur Geschichte. Auch die kleinen Details bei der Gestaltung machen die gebundene Ausgabe besonders.
Am meisten mochte ich den Schreibstil. Kelly Anderson beschreibt die Umgebung sehr anschaulich, ohne dass die Natur für mich wie eine reine Hintergrundkulisse wirkt. Gerade die Szenen am Meer konnten mich beim Lesen oft richtig in die Geschichte hineinziehen. Die Zeitsprünge fand ich teilweise etwas anspruchsvoll, gleichzeitig haben sie aber dafür gesorgt, dass ich Annie und ihre Vergangenheit Stück für Stück besser kennenlernen konnte.
Bei den Figuren hatte ich unterschiedliche Gefühle. Annie konnte ich nicht immer ganz verstehen, trotzdem waren ihre Unsicherheiten und ihre Entwicklung nachvollziehbar. Andere Charaktere, besonders Ruth, sind mir deutlich schneller ans Herz gewachsen.
Interessant fand ich vor allem, dass das Buch nicht alles eindeutig erklärt. Dadurch hatte ich beim Lesen immer wieder etwas zum Nachdenken und konnte mir selbst Gedanken über bestimmte Zusammenhänge machen.
Fazit: Für mich ist „Das Jahr der Wale“ ein atmosphärischer und gefühlvoller Roman für ruhige Lesestunden. Wer Geschichten mit Natur, persönlichen Veränderungen und etwas Geheimnis mag, sollte dem Buch eine Chance geben.