Poetisch

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mars Avatar

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Der Roman hat mich schon beim ersten Blick auf das Cover angesprochen. Der Wal, das Meer und sonst nicht viel. Und dieses eher reduzierte Cover passte für mich nach der Lektüre des Romans noch besser.
Der Schreibstil und die Geschichte sind poetisch, oftmals ein wenig wie aus einer anderen Welt, besonders zu Beginn taucht man gewissermaßen ein in die Geschichte und das wichtigste Element - denn von Person kann man ja hier nicht sprechen - ist das Meer in seinen so unterschiedlichen Facetten. Es kann freundlich sein, aber auch bedrohlich, ist dann aber selbst bedroht. Am Ufer des Meeres sieht es sehr unterschiedlich aus, die großen Abschnitte des Buches erinnern in ihren Überschriften auch an das Meer mit Titeln wie beispielsweise Stauwasser oder Höchststand, Flut oder Ebbe. Ein Roman im Einklang mit den Gezeiten. Ganz anders als ich gedacht habe, auch wenn es um Annie McLeod und ihre Geschichte geht, eine Liebesgeschichte gibt es auch - die mir etwas zu präsent war, ich hatte mich so auf die Natur eingestellt.
Für mich ein wunderbarer Roman.