Über die Liebe zum Meer
Das Jahr der Wale ist ein Buch im Hardcoverformat mit einer Walabbildung und in dezenten Blautönen gehalten. Mir persönlich gefällt es sehr gut. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, weshalb ich zu dieser Ausgabe gegriffen habe. Das Buch beinhaltet 384 Seiten.
Es ist eine Erzählung über eine jungen Frau, die sich zwischen zwei Welten bewegt. Zwischen Land und Meer, aber auch zwischen Sicherheit und Sehnsucht sowie zwischen Liebe und Bestimmung. Unsere Protagonistin Annie hat schon immer gespürt, dass sie anders ist. Ihre Kindheit hat sie auf einem Segelboot vor der Westküste Kanadas verbracht. In der Schule hatte sie kaum Freunde, hat sich als Einzelgängerin durchgeschlagen. Evan ist einer von den guten Freunden, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Jetzt als junge Erwachsene merkt Annie, dass sich da mehr als nur Freundschaft zwischen den beiden entwickelt hat. Die Gefühle sind tiefer geworden, die Vertrautheit ist gewachsen, Annie fühlt sich wohl, wenn Evan
in der Nähe ist. Sie tun sich gegenseitig gut. Annie's Mutter konnte nicht ertragen, längere Zeit vom Meer getrennt zu sein. Das Meer war für sie ihr Ein und Alles. Es wurde auch erzählt, dass sie psychisch auffällig war, wenn sie nicht an ihrem Segelboot war. Auf dem Wasser waren die Symptome minimal. Evan würde gerne mit Annie zusammen sein, leider liebt er eher die Großstadt. Es wird also nicht einfach für ihn, sie zu überreden, nach Vancouver zu ziehen. Eines Tages bleibt Annie bei ihm. Und gerade in dieser Nacht kommt ein Tsunami und zerstört so einiges. Annie's Eltern kommen nicht wieder. Ob sie verunglückt sind oder sich als gute Schwimmer retten konnten bleibt als Geheimnis verborgen. Annie trauert. Es ist nicht einfach, beide Eltern verloren zu haben. Ihr bleibt nur noch ihre Großmutter als Familie. Nach dem Tsunami rettet Annie einen jungen Mann vor den Fluten. Er spricht nicht, sie vermutet, dass er stumm ist. Sie und ihre Oma nennen ihn Walker. Annie spürt eine seltsame Verbindung zu ihm, als würde etwas in ihm zu etwas in ihr sprechen. Sie verspürt im Laufe der Zeit ungeahnte Gefühle zu ihm, die sie nicht erklären kann. Sehr ungewöhnlich, magisch und mystisch zugleich. Wer ist dieser Mann, wo kommt er her, was hat er erlebt, lebt er im Schockzustand oder kommt er aus dem Meer? Es bleibt ein Geheimnis. Dann kommt zu einem Moment, dass Hale's Landing evakuiert werden soll, und Annie muss entscheiden, wohin ihr Herz gehört.
Es ist sehr emotional dargestellt, die Familie und verschiedene Arten von Liebe mit eindringlichen Bildern. Der Schock nach dem Tsunami, die Naturgewalt, wie geht ein Mensch damit um. Und gerade so jemand, der mit der Natur groß geworden ist. Mit dem Element Wasser und eigentlich sehr vertraut damit umgeht und trotzdem hat das Wasser die Macht über uns Menschen. Annie und ihre Trauer nach den Eltern, ihre Suche nach sich selbst, Verlustverarbeitung, die Suche nach einer neuen Heimat. Evan möchte ihr eine Stütze sein. Er nimmt sie zu sich in die Stadt, sie beginnen eine Ausbildung, danach stürzen sie sich in die Arbeit. Die Zeit vergeht. Leider fühlt Annie sich nicht wohl, sie trauert immer noch, auch sie verspürt, wie ihre Mama, die Sehnsucht nach Wasser und Freiheit. Sie fühlt sich gestresst durch die äußeren Einflüsse, die sie nicht kennt. Wie lange wird sie es bei Evan noch aushalten können?
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich gut, auch durch die nicht zu langen Kapitel. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, obwohl sie so viele Geheimnisse mit sich tragen kann man sich gut in sie hineinversetzen und auch auf emotionaler Ebene mit ihnen mitfühlen. Diese mystischen Aspekte begleiten den Leser in dieser Erzählung, das fand ich sehr interessant und eher unerwartet in einer Erzählung. Dadurch ist die Geschichte ein wenig melancholisch und gleichzeitig sehr bewegend, es nimmt einen emotional mit und man muss immer wieder innehalten und über das Gelesene nachdenken. Sehr schön fand ich die bildhaften Beschreibungen der Natur, die die Sehnsucht nach dem Meer in mir wecken konnten. Das Ende der Geschichte geht ans Herz und bleibt ein wenig geheimnisvoll. Mir hat es gefallen deshalb vergebe ich vier Sterne und eine Weiterempfehlung.
Es ist eine Erzählung über eine jungen Frau, die sich zwischen zwei Welten bewegt. Zwischen Land und Meer, aber auch zwischen Sicherheit und Sehnsucht sowie zwischen Liebe und Bestimmung. Unsere Protagonistin Annie hat schon immer gespürt, dass sie anders ist. Ihre Kindheit hat sie auf einem Segelboot vor der Westküste Kanadas verbracht. In der Schule hatte sie kaum Freunde, hat sich als Einzelgängerin durchgeschlagen. Evan ist einer von den guten Freunden, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Jetzt als junge Erwachsene merkt Annie, dass sich da mehr als nur Freundschaft zwischen den beiden entwickelt hat. Die Gefühle sind tiefer geworden, die Vertrautheit ist gewachsen, Annie fühlt sich wohl, wenn Evan
in der Nähe ist. Sie tun sich gegenseitig gut. Annie's Mutter konnte nicht ertragen, längere Zeit vom Meer getrennt zu sein. Das Meer war für sie ihr Ein und Alles. Es wurde auch erzählt, dass sie psychisch auffällig war, wenn sie nicht an ihrem Segelboot war. Auf dem Wasser waren die Symptome minimal. Evan würde gerne mit Annie zusammen sein, leider liebt er eher die Großstadt. Es wird also nicht einfach für ihn, sie zu überreden, nach Vancouver zu ziehen. Eines Tages bleibt Annie bei ihm. Und gerade in dieser Nacht kommt ein Tsunami und zerstört so einiges. Annie's Eltern kommen nicht wieder. Ob sie verunglückt sind oder sich als gute Schwimmer retten konnten bleibt als Geheimnis verborgen. Annie trauert. Es ist nicht einfach, beide Eltern verloren zu haben. Ihr bleibt nur noch ihre Großmutter als Familie. Nach dem Tsunami rettet Annie einen jungen Mann vor den Fluten. Er spricht nicht, sie vermutet, dass er stumm ist. Sie und ihre Oma nennen ihn Walker. Annie spürt eine seltsame Verbindung zu ihm, als würde etwas in ihm zu etwas in ihr sprechen. Sie verspürt im Laufe der Zeit ungeahnte Gefühle zu ihm, die sie nicht erklären kann. Sehr ungewöhnlich, magisch und mystisch zugleich. Wer ist dieser Mann, wo kommt er her, was hat er erlebt, lebt er im Schockzustand oder kommt er aus dem Meer? Es bleibt ein Geheimnis. Dann kommt zu einem Moment, dass Hale's Landing evakuiert werden soll, und Annie muss entscheiden, wohin ihr Herz gehört.
Es ist sehr emotional dargestellt, die Familie und verschiedene Arten von Liebe mit eindringlichen Bildern. Der Schock nach dem Tsunami, die Naturgewalt, wie geht ein Mensch damit um. Und gerade so jemand, der mit der Natur groß geworden ist. Mit dem Element Wasser und eigentlich sehr vertraut damit umgeht und trotzdem hat das Wasser die Macht über uns Menschen. Annie und ihre Trauer nach den Eltern, ihre Suche nach sich selbst, Verlustverarbeitung, die Suche nach einer neuen Heimat. Evan möchte ihr eine Stütze sein. Er nimmt sie zu sich in die Stadt, sie beginnen eine Ausbildung, danach stürzen sie sich in die Arbeit. Die Zeit vergeht. Leider fühlt Annie sich nicht wohl, sie trauert immer noch, auch sie verspürt, wie ihre Mama, die Sehnsucht nach Wasser und Freiheit. Sie fühlt sich gestresst durch die äußeren Einflüsse, die sie nicht kennt. Wie lange wird sie es bei Evan noch aushalten können?
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich gut, auch durch die nicht zu langen Kapitel. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, obwohl sie so viele Geheimnisse mit sich tragen kann man sich gut in sie hineinversetzen und auch auf emotionaler Ebene mit ihnen mitfühlen. Diese mystischen Aspekte begleiten den Leser in dieser Erzählung, das fand ich sehr interessant und eher unerwartet in einer Erzählung. Dadurch ist die Geschichte ein wenig melancholisch und gleichzeitig sehr bewegend, es nimmt einen emotional mit und man muss immer wieder innehalten und über das Gelesene nachdenken. Sehr schön fand ich die bildhaften Beschreibungen der Natur, die die Sehnsucht nach dem Meer in mir wecken konnten. Das Ende der Geschichte geht ans Herz und bleibt ein wenig geheimnisvoll. Mir hat es gefallen deshalb vergebe ich vier Sterne und eine Weiterempfehlung.