Wenn das Meer Schicksal wird
Annie liebt das Meer und das Wasser. Doch ausgerechnet durch das Meer verliert sie Menschen, die ihr Leben sind: ihre eigenen Eltern wurden von der Macht eines Tsunamis verschlungen und auch ein seelenverwandter Freund wird in den Fluten abtauchen. Ein Schicksalsschlag folgt dem nächsten. Annie aber gibt trotzdem nicht auf, den Sinn ihres Lebens zu suchen und ihrem Herzen zu folgen.
Die Geschichte in Kelly Andersons Debütroman ‚Das Jahr der Wale‘ ist dramatisch, magisch, spannend und zugleich liebevoll erzählt. Ich mochte die unkonventionelle Romanidee ebenso wie die Themen Meer, Wale aber auch mögliche Naturkatastrophen. Offensichtlich sehen wir, welche Kräfte Naturgewalten „an Land“ ausrichten können, was sie aber „im Meer“ ausrichten, bleibt uns verborgen. Auf sehr spannende Weise haucht die Autorin dem Meer, den Lebewesen sowie den Gravitationskräften des Wassers eine sehr mystische Komponente ein.
Der dramaturgische Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Dennoch habe ich beim Lesen immer wieder Längen empfunden, die meinen Lesefluss gebremst haben. Leider hat mich dieser Roman nicht ganz abholen können. Mir war er zum einen etwas zu „magisch“. Mich konnte Annies Geschichte emotional einfach nicht packen, auch wenn ich die Idee - dem Sinn hinter den Schicksalsschlägen - verpackt in ganz neue Ebenen, vielversprechend und schön fand.
Das Buch konnte mich inhaltlich erst auf den letzten 100 Seiten richtig fesseln und halten. Und trotzdem war das Ende wieder etwas zu speziell und konnte mich nicht vollständig überzeugen. Vielleicht bliebt die Distanz zur Handlung auch dadurch, dass ich das Buch nicht in der Originalsprache gelesen habe und die Magie zwischen den Zeilen nicht wahrnehmen konnte. Trotz meiner Kritik finde ich die Idee hinter dem Buch schön und ich hoffe, sie kann andere Lesende tiefer berühren!
Die Geschichte in Kelly Andersons Debütroman ‚Das Jahr der Wale‘ ist dramatisch, magisch, spannend und zugleich liebevoll erzählt. Ich mochte die unkonventionelle Romanidee ebenso wie die Themen Meer, Wale aber auch mögliche Naturkatastrophen. Offensichtlich sehen wir, welche Kräfte Naturgewalten „an Land“ ausrichten können, was sie aber „im Meer“ ausrichten, bleibt uns verborgen. Auf sehr spannende Weise haucht die Autorin dem Meer, den Lebewesen sowie den Gravitationskräften des Wassers eine sehr mystische Komponente ein.
Der dramaturgische Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Dennoch habe ich beim Lesen immer wieder Längen empfunden, die meinen Lesefluss gebremst haben. Leider hat mich dieser Roman nicht ganz abholen können. Mir war er zum einen etwas zu „magisch“. Mich konnte Annies Geschichte emotional einfach nicht packen, auch wenn ich die Idee - dem Sinn hinter den Schicksalsschlägen - verpackt in ganz neue Ebenen, vielversprechend und schön fand.
Das Buch konnte mich inhaltlich erst auf den letzten 100 Seiten richtig fesseln und halten. Und trotzdem war das Ende wieder etwas zu speziell und konnte mich nicht vollständig überzeugen. Vielleicht bliebt die Distanz zur Handlung auch dadurch, dass ich das Buch nicht in der Originalsprache gelesen habe und die Magie zwischen den Zeilen nicht wahrnehmen konnte. Trotz meiner Kritik finde ich die Idee hinter dem Buch schön und ich hoffe, sie kann andere Lesende tiefer berühren!