Wildnis innen und außen
In „Das Jahr der Wale“ (OT: „The Wild Beneath“) tauchen zu wenig Wale auf. Im Titel: Wale. Auf dem Schutzumschlag: Rundherum ein Buckelwal. Selbst das Buch selbst ist von außen mit einem eleganten Wal geschmückt. Stattdessen ist es ein Liebesroman: Die Geschichte von Annie, die dem Meer so nahe ist, dass sie beinahe aus ihm stammen könnte. Ihre Eltern hat sie durch die Fluten verloren. Eines Tages wird ein Mann angespült, Walker, der ein seltsames Geräusch von sich gibt, das nur Annie hört.
Immer wieder treibt die Autorin Kelly Anderson ihre Figuren aufs Meer. Nicht nur Annie, auch ihren Lebensgefährten Evan und eben auch Walker. Die Handlung ist nicht ereignislos, aber ihr fehlt der gewisse Knall. So dümpeln die Figuren vor sich hin und erledigen häufig nur Alltagsgeschäfte. Die Umgebung, die Gefühle und die Atmosphäre werden sehr genau beschrieben. Das ist nicht immer ein Qualitätsmerkmale der Schreibenden, manchmal zieht es Plot in die Länge, lässt den Leser warten. Dazu kommen Zeitsprünge zwischen Kapiteln, sowie nach großen Teilen des Buches. Das macht es schwer, eine Verbindung zu einer der Hauptfiguren zu bekommen.
Mit „Das Jahr der Wale“ schreibt Anderson ein Werk, dass ihre Vergangenheit und ihren Beruf zwischen zwei Buchdeckel schließt. Wer sich auf wenig Spannung und mehr Zwischenmenschliches einstellt, wird hier Freude finden.
Immer wieder treibt die Autorin Kelly Anderson ihre Figuren aufs Meer. Nicht nur Annie, auch ihren Lebensgefährten Evan und eben auch Walker. Die Handlung ist nicht ereignislos, aber ihr fehlt der gewisse Knall. So dümpeln die Figuren vor sich hin und erledigen häufig nur Alltagsgeschäfte. Die Umgebung, die Gefühle und die Atmosphäre werden sehr genau beschrieben. Das ist nicht immer ein Qualitätsmerkmale der Schreibenden, manchmal zieht es Plot in die Länge, lässt den Leser warten. Dazu kommen Zeitsprünge zwischen Kapiteln, sowie nach großen Teilen des Buches. Das macht es schwer, eine Verbindung zu einer der Hauptfiguren zu bekommen.
Mit „Das Jahr der Wale“ schreibt Anderson ein Werk, dass ihre Vergangenheit und ihren Beruf zwischen zwei Buchdeckel schließt. Wer sich auf wenig Spannung und mehr Zwischenmenschliches einstellt, wird hier Freude finden.