Zwischen zwei Welten
Das Meer gehört für Annie ganz selbstverständlich zu ihrem Leben. Sie ist dort aufgewachsen und hat schon als Kind viel Zeit auf dem Segelboot ihrer Eltern verbracht. Die Verbundenheit mit dem Meer und der Natur zieht sich durch Annies Leben und gehört einfach zu ihr.
Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und irgendwann wird aus ihrer Freundschaft Liebe. Ihre Beziehung hat mir gut gefallen, weil sie nicht einfach nur romantisch dargestellt wird. Zwischen Annie und Evan läuft nicht immer alles so, wie beide es sich wünschen. Annie merkt dabei immer mehr, dass sie ihre eigenen Wünsche nicht einfach beiseiteschieben kann. Sie muss für sich klären, was sie vom Leben und von der Liebe erwartet.
Dann kommt der Tsunami und mit ihm eine schreckliche Veränderung. Annie verliert ihre Eltern und plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Sie muss mit dem Verlust leben und gleichzeitig versuchen, ihren eigenen Weg weiterzugehen. Diese Entwicklung hat mich beim Lesen berührt.
Als Annie Walker aus den Fluten rettet, verändert sich noch einmal etwas. Obwohl Walker nicht spricht, fühlt Annie sich auf Anhieb zu ihm hingezogen. Zwischen den beiden entsteht eine Nähe, die schwer zu erklären ist. Das hat der Geschichte eine geheimnisvolle Seite gegeben. Gleichzeitig gerät Annie dadurch noch stärker in einen inneren Konflikt und muss sich fragen, welchem Gefühl sie vertrauen kann.
Sehr gefallen haben mir die vielen Szenen am Meer und in der Natur. Die Beschreibungen waren so anschaulich, dass beim Lesen immer wieder Bilder im Kopf entstanden. Dabei zeigt das Meer nicht nur seine Schönheit. Es kann ruhig und friedlich sein, aber auch gefährlich und unberechenbar. Gerade dieser Gegensatz hat gut zu Annies Geschichte gepasst.
An manchen Stellen wurde mir die Geschichte etwas zu ruhig und die Handlung kam nur langsam voran. Gerade in diesen ruhigeren Abschnitten konnte Annie besser mit ihren Gefühlen und den anstehenden Entscheidungen umgehen. So wurde auch nachvollziehbar, warum sie sich damit nicht leichttut.
Die Geschichte verbindet Liebe und Familie mit Verlust und der Frage, wo man im Leben eigentlich hingehört. Die Beziehung von Annie und Evan, die Begegnung mit Walker und Annies tiefe Verbundenheit mit dem Meer geben dem Buch verschiedene Seiten. Nicht jede Entwicklung hat mich gleichermaßen erreicht und manche Passagen waren mir etwas zu ruhig. Trotzdem hat mir die Stimmung des Buches gefallen. Auch die vielen Momente in der Natur und am Meer haben für mich gut zur Geschichte und zu Annie gepasst.
4 Sterne.
Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und irgendwann wird aus ihrer Freundschaft Liebe. Ihre Beziehung hat mir gut gefallen, weil sie nicht einfach nur romantisch dargestellt wird. Zwischen Annie und Evan läuft nicht immer alles so, wie beide es sich wünschen. Annie merkt dabei immer mehr, dass sie ihre eigenen Wünsche nicht einfach beiseiteschieben kann. Sie muss für sich klären, was sie vom Leben und von der Liebe erwartet.
Dann kommt der Tsunami und mit ihm eine schreckliche Veränderung. Annie verliert ihre Eltern und plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Sie muss mit dem Verlust leben und gleichzeitig versuchen, ihren eigenen Weg weiterzugehen. Diese Entwicklung hat mich beim Lesen berührt.
Als Annie Walker aus den Fluten rettet, verändert sich noch einmal etwas. Obwohl Walker nicht spricht, fühlt Annie sich auf Anhieb zu ihm hingezogen. Zwischen den beiden entsteht eine Nähe, die schwer zu erklären ist. Das hat der Geschichte eine geheimnisvolle Seite gegeben. Gleichzeitig gerät Annie dadurch noch stärker in einen inneren Konflikt und muss sich fragen, welchem Gefühl sie vertrauen kann.
Sehr gefallen haben mir die vielen Szenen am Meer und in der Natur. Die Beschreibungen waren so anschaulich, dass beim Lesen immer wieder Bilder im Kopf entstanden. Dabei zeigt das Meer nicht nur seine Schönheit. Es kann ruhig und friedlich sein, aber auch gefährlich und unberechenbar. Gerade dieser Gegensatz hat gut zu Annies Geschichte gepasst.
An manchen Stellen wurde mir die Geschichte etwas zu ruhig und die Handlung kam nur langsam voran. Gerade in diesen ruhigeren Abschnitten konnte Annie besser mit ihren Gefühlen und den anstehenden Entscheidungen umgehen. So wurde auch nachvollziehbar, warum sie sich damit nicht leichttut.
Die Geschichte verbindet Liebe und Familie mit Verlust und der Frage, wo man im Leben eigentlich hingehört. Die Beziehung von Annie und Evan, die Begegnung mit Walker und Annies tiefe Verbundenheit mit dem Meer geben dem Buch verschiedene Seiten. Nicht jede Entwicklung hat mich gleichermaßen erreicht und manche Passagen waren mir etwas zu ruhig. Trotzdem hat mir die Stimmung des Buches gefallen. Auch die vielen Momente in der Natur und am Meer haben für mich gut zur Geschichte und zu Annie gepasst.
4 Sterne.