Zwischen zwei Welten

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remul Avatar

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„Das Jahr der Wale“ von Kelly Anderson erzählt die Geschichte von Annie MacLeod, die schon seit ihrer Kindheit zwischen zwei Welten lebt. Sie wächst größtenteils auf dem Segelboot ihrer Eltern vor der Westküste Kanadas auf. Besonders ihre Mutter fühlt sich dem Meer tief verbunden und kann nur schwer längere Zeit an Land bleiben. Gleichzeitig gibt es für Annie mit Hale’s Landing einen Ort, an dem sie sich ebenfalls zu Hause fühlt – hier lebt ihre Großmutter Ruth und vor allem Evan, ihr Freund aus Kindertagen. Aus ihrer engen Freundschaft entwickelt sich mit zunehmendem Alter eine Liebesbeziehung. Als Annies Eltern bei einem Tsunami ums Leben kommen während sie in Hale’s Landing geblieben ist, gerät auch ihr Leben aus den Fugen. Ich muss gestehen, es fällt mir schwer das Buch angemessen zu bewerten. Der Einstieg hat mir gut gefallen, aber im Laufe der Handlung konnte ich mich immer weniger in Annies Gedankenwelt hineinfinden. Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Vieles war sehr detailliert beschrieben und auch mit medizinischen Fachbegriffen gespickt, die für mich als Laie erklärungsbedürftig waren. Leider bin ich nicht zurechtgekommen mit der Geschichte und vergebe daher nur 3 Sterne