Was fürs Herz
Wer P.S. Ich liebe dich mochte und Bücher liebt, für den wird dieses Buch genau richtig sein. Anstatt Briefe bekommt Tilly jeden Monat ein Buch von ihrem verstorbenen Ehemann und einen Brief, der sie dazu bringt, aus ihrem Kokon auszubrechen und ihr Leben wieder zu leben.
Vor allem die ersten Seiten haben mich in die Geschichte gezogen. Die vielen unterschiedlichen Gefühle, mit denen Tilly sich rumschlägt waren so haptisch und realistisch, ich konnte ihre Trauer förmlich greifen. Im Verlauf hat es mich stellenweise allerdings verloren. Ich hatte das Gefühl Tillys Innenleben wurde zu übererklärt, wir konnten als Leser:innen gar nichts mehr selbst entdecken sondern wurden wie mit dem Löffel mit den Erklärungen der Autorin gefüttert. Genauso fand ich vieles einfach ein bisschen zu sehr Klischee, das hat sich so weit aufgebaut, dass ich es oft nicht mehr ertragen konnte. Gleichzeitig hat Tilly mich gegen Ende genervt, weil ich ihre Entwicklung nicht verstehen konnte, nicht verstehen konnte wie sie das gute in den Menschen um sich herum nicht sehen kann, die ihr beigestanden haben. Das war für mich unverständlich und bis zum Ende nicht wirklich thematisiert, sondern man hat ihr das schlechte Verhalten einfach durchgehen lassen.
An sich ein süßes Buch für Buchliebhaber:innen, die sich in eine heile Geschichte begeben wollen, die Hoffnung haben wollen und gerne emotionales lesen.
Vor allem die ersten Seiten haben mich in die Geschichte gezogen. Die vielen unterschiedlichen Gefühle, mit denen Tilly sich rumschlägt waren so haptisch und realistisch, ich konnte ihre Trauer förmlich greifen. Im Verlauf hat es mich stellenweise allerdings verloren. Ich hatte das Gefühl Tillys Innenleben wurde zu übererklärt, wir konnten als Leser:innen gar nichts mehr selbst entdecken sondern wurden wie mit dem Löffel mit den Erklärungen der Autorin gefüttert. Genauso fand ich vieles einfach ein bisschen zu sehr Klischee, das hat sich so weit aufgebaut, dass ich es oft nicht mehr ertragen konnte. Gleichzeitig hat Tilly mich gegen Ende genervt, weil ich ihre Entwicklung nicht verstehen konnte, nicht verstehen konnte wie sie das gute in den Menschen um sich herum nicht sehen kann, die ihr beigestanden haben. Das war für mich unverständlich und bis zum Ende nicht wirklich thematisiert, sondern man hat ihr das schlechte Verhalten einfach durchgehen lassen.
An sich ein süßes Buch für Buchliebhaber:innen, die sich in eine heile Geschichte begeben wollen, die Hoffnung haben wollen und gerne emotionales lesen.