Nicht nur schwebende Pfütze!

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danielritter Avatar

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Prolog: überraschend anders, macht Lust auf mehr.

Eine Brise provokant, dynamisch, treffsicher in Stil und Sprache. Hier sitzt jedes Wort wie ein Bild, das gerade geschossen wurde. Ehrlich, unkompliziert, nimmt der Text Fahrt auf. Hier wird man eingeladen zu staunen, über poetische Wendungen bis hin zu Konflikten, die man so nicht vorhergesehen hat. Die Kunst bei diesem Roman liegt darin, dass man sich auf das Kleine, auf das Besondere beschränken darf. Hier wird bewusst reduziert, aber nur bis zu einem gewissen Grad der Möglichkeiten.

Abgesehen davon fällt der Protagonist mit seinem ungewöhnlichen Namen sofort auf. Besonders erstaunt hat mich, dass trotz der provokanten Atmosphäre, die hier aufgemacht wird, immer noch viel Natur und Landschaft mitspielt. Ein guter Schachzug des Autors, das Geschehen in einer Jugendherberge auf einer Insel am Meer spielen zu lassen. So bekommt die Geschichte einen ganz eigenen Charakter, und man ist gespannt, wie es weitergeht. Hier weht garantiert kein laues Lüftchen.