Antilope auf Amrum
Der Roman beginnt mit einer Klassenfahrt nach Amrum. Matti, Erzählfigur und Sohn reicher Eltern, trottet mit den anderen aus der 10.Klasse hinter dem Lehrer durchs Watt, hängt in der Jugendherberge herum oder nachts heimlich am Strand. Und nachdem das Knistern im Kopf oder im All lauter wird und die Antilope auftaucht, wird bald klar, dass Matti Hilfe braucht. Die bekommt er auch, von unterschiedlichen Menschen auf jeweils besondere Weise. Ambulant und professionell von einer Therapeutin oder später stationär in der Klinik, aber ebenso von seiner besten Freundin Anna, von Can und den anderen aus der Klasse.
Der Roman ist insgesamt kurz, dennoch begleitet er Mattis Weg durch die Oberstufe, zeigt auf, wie sehr Matti mit seiner reichen Herkunft hadert und wie er nach seiner Identität sucht. Ich habe mir manchmal schwergetan, beim Lesen Nähe zu den Figuren zu empfinden, weil die Dialoge oft so abgehackt und wenig aussagekräftig auf mich wirkten. Mattis Gedanken dagegen kreisen oft wie ein wildes Karussell, dem ich nicht immer ganz folgen konnte.
Aber insgesamt bietet die Geschichte einen guten Einblick, wie wesentlich Freundschaften in diesem Alter sind. Ganz ohne Antilopensichtungen neigen alle dazu, Dinge zu tun, die sie im Erwachsenenleben wohl nicht mehr so locker tun würden. Mattis Mutter durchläuft allerdings auch eine Entwicklung und speziell das Ende des Buches hat mir richtig gut gefallen!
Der Roman ist insgesamt kurz, dennoch begleitet er Mattis Weg durch die Oberstufe, zeigt auf, wie sehr Matti mit seiner reichen Herkunft hadert und wie er nach seiner Identität sucht. Ich habe mir manchmal schwergetan, beim Lesen Nähe zu den Figuren zu empfinden, weil die Dialoge oft so abgehackt und wenig aussagekräftig auf mich wirkten. Mattis Gedanken dagegen kreisen oft wie ein wildes Karussell, dem ich nicht immer ganz folgen konnte.
Aber insgesamt bietet die Geschichte einen guten Einblick, wie wesentlich Freundschaften in diesem Alter sind. Ganz ohne Antilopensichtungen neigen alle dazu, Dinge zu tun, die sie im Erwachsenenleben wohl nicht mehr so locker tun würden. Mattis Mutter durchläuft allerdings auch eine Entwicklung und speziell das Ende des Buches hat mir richtig gut gefallen!